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Flug Zürich


Zürich ist Hauptstadt des gleichnamigen Kantons und mit ungefähr 400 000 Einwohnern die größte Stadt in der Schweiz. Dabei gilt sie als wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum des Landes und ist nicht zuletzt deshalb stets eine Reise wert. Zürich liegt direkt am Zürichsee und ist dadurch für Urlauber besonders attraktiv. Um den See weht ein maritimes Lüftchen - das Klima der Stadt gilt aber zumeist als gemäßigt und mild. Sehr lohnend ist ein Besuch der schönen mittelalterlichen Altstadt, die viele kulturelle Angebote bereithält. Es bestehen zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und auch das Nachtleben hat einiges zu bieten. Kulturgüter und Sehenswürdigkeiten finden sich ebenfalls dort und viele davon sind in der Nähe der Quaibrücke gruppiert, beispielsweise das Grossmünster und die Wasserkirche. Die Polyterrasse bietet Ihnen dabei einen Ausblick über die gesamte Altstadt mit all ihren Facetten. Erholen Sie sich im Belvoirpark oder begutachten Sie den Chinagarten - zahlreiche Parks laden zum Relaxen und ebenso viele Pfade zum Schlendern und Entdecken ein. Sie finden außerdem viele Museen, Archive, die Nationalbank und eine große Anzahl Galerien in Zürich, darunter das Kunsthaus Zürich oder das Museum Bellerive. Buchen Sie jetzt einen Flug nach Zürich, ZRH, und profitieren Sie von kultureller Vielfalt, interessanten Sehenswürdigkeiten und vom einmaligen Charme der ""Zwinglistadt"", die nicht umsonst 2011 als eine der Städte mit der weltweit höchstens Lebensqualität ausgezeichnet wurde.

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Wissenswertes

Fakten zu Zürich Zürich ist mit seinen rund 386.000 Einwohnern die größte Stadt der Schweiz. Das größte und wichtigste wirtschaftliche Zentrum erstreckt sich auf einer Fläche von 92 km² und ist eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität.

Airbus 320

Airbus 320 Seitenansicht Airbus 320 Sitzplan
FlugzeugtypKurz- und Mittelstrecken-Passagierflugzeug
HerstellerAirbus Industrie, France
Namen - Austrian Airlines BemalungOE-LBI/Marchfeld, OE-LBJ/Hohe Tauern, OE-LBK/Steirisches Thermenland, OE-LBN/Osttirol, OE-LBO/Pyhrn-Eisenwurzen, OE-LBP/Neusiedlersee (Retro-Look Bemalung), OE-LBQ/Wienerwald, OE-LBR/Bregenzer Wald, OE-LBS/Waldviertel, OE-LBT/Wörthersee, OE-LBU/Mühlviertel, OE-LBV/Weinviertel, OE-LBW/Innviertel, OE-LBX/Mostviertel (Star Alliance Bemalung)
Anzahl der Flugzeuge16
Sitzplatzkapazität168 C/Y
Min. Sitzabstand30"=76.2cm
Flügelspannweite34,1 m
Länge37.6 m
Höhe11,8 m
Max. Reisefluggeschwindigkeit980 km/ h
Max. Flughöhe11.920 m
TriebwerkstypCFM International, CFM 56-5B4/2P
Max. Standschub2 x 27,000 lbs
Treibstoff gesamt19,100 kg
Max. Reichweite mit Beladung4,300 km
Max. Zuladung16,790 kg
Max. Abfluggewicht75,900 kg / 77.000 kg
Max. landing weight64,500 kg

Flugplan

Flugnummer von nach ab an Flugtage Reisedauer Gültigkeit Flugzeug
 
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  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So
OS 561 VIE ZRH 08:10 08:40
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01:30 06.01.2016 - 13.02.2016 320 Buchen
OS 563 VIE ZRH 16:20 16:45
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01:25 27.01.2016 - 28.02.2016 320 Buchen
OS 565 VIE ZRH 18:40 19:05
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01:25 06.01.2016 - 28.02.2016 320 Buchen
OS 567 VIE ZRH 21:10 21:35
  •  
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01:25 01.02.2016 - 28.02.2016 320 Buchen

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Zürich

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Zürich:

The Proposal

Jeremie Maret, Lenny Staples und Christian Weber heißen die Initiatoren von The Proposal in einem Zürcher Hinterhof im Stadtteil Wiedikon. Die Galerie beherbergt seit Herbst 2011 immer neue Kunstprojekte - Proposals, also kreative Angebote und Vorschläge, die sowohl Ideenpool für weitere künstlerische Arbeiten als auch Ausstellungsobjekte sind, die zum Verkauf stehen. Da gab es schon einen dicken, aufgeblasenen Plastikmann zu sehen, der den Galerieraum füllte, getürmte Europapaletten im Hof als Symbol einer Sinnsuche im Leben oder blasse Sommersprossen auf Textilien. Bis in den Sommer 2012 zeigt The Proposal drei weitere Proposals gefolgt von einer Retrospektive.   Neben seiner Funktion als Schauraum fungiert The Proposal gleichzeitig als Bed & Breakfast für bis zu vier Gäste. Sie schlafen in einem Zimmer direkt neben bzw. in der Ausstellung oder in einem Peugeot-Bus J7 aus 1977, der im Hof steht.  

GZ Schindlergut

Sommer, Sonne, Grillabend: Was gibt's Schöneres, als bei einem gepflegten Bier in die Flammen zu starren, während das argentinische Steak auf dem Grill brutzelt? Genau. Und obwohl es die Schweizeer nicht grillen nennen, sondern grillieren, bleiben die Rituale gleich: Kiss-the-cook-Schürze anziehen, Grillzange rausholen, Bier aufmachen; und schon ist der Alltag ganz weit weg.   In Zürich gibt es gleich 13 Grillstellen, an denen die Meisterköche ihr Grillglück versuchen, einer davon ist das GZ Schindlergut oberhalb des Oberen Lettens: Da geht sich zwischen rare und medium sogar noch ein Fußballspiel auf dem charmanten Platz nebenan aus. Und nach dem letzten Würstel empfehlen wir einen Mitternachts-Schwumm in der Limmat, der zu jedem Zürcher Sommer gehört. 

Lindenhof

Am Anfang war ein Moränenhügel: Dort bauten die Römer einst eine Zollstation, die später einmal Zürich werden sollte. Heute heißt der Moränenhügel Lindenhof und ist sicher einer der romantischsten Plätzchen der ganzen Stadt: Hier treffen sich die Pärchen zu einem Stelldichein. Und wer nicht gerade schmust, der fotografiert: Der Blick über Limmatquai, Sternwarte und Grossmünster ist einzigartig. Die vielen Schachspieler interessiert das Panorama weniger, sie konzentrieren sich im Lindenhof lieber auf das Wesentliche: Schach und Matt. Wer sich nach dem Aufstieg auch etwas matt fühlt, kann sich am Brunnen des Lindenhofs erfrischen, denn hinter dem steckt eine unglaubliche Geschichte: 1291 hat ein österreichischer Herzog das Heer von Zürich irgendwo in die Botanik gelockt und geglaubt, jetzt kann er die Stadt ohne Widerstand einnehmen. Doch auf dem Lindenhof wartete bereits ein zweites Heer auf ihn, also zog er frustriert ab. Was er nicht wusste: In den Rüstungen steckten die Zürcher Frauen, die sich mit der Aktion den Sieg erschlichen. Zum Andenken steht heute noch der Brunnen am Lindenhof, der zu heimlichen Küssen und offenem Knipsen sein munteres Plätschern beisteuert.

SHOPPING in Zürich:

Zero Zero

Dort, wo die Welt eine Scheibe ist, ist sie immer noch in Ordnung: Im Zero Zero werden Sie keine Doppelnullen finden, denn hier kommt nur das Feinste aus der Musikwelt auf den Plattenteller. Im vielleicht bestsortierten und größten Plattenladen der Stadt ist alles da, was das Fanherz begehrt: Eine umfassende Discographie der Rockgeschichte, viel Reggae und viel Indie geben hier den Ton an. Heißer Tipp: Wer am Donnerstag anreist, wird von DJ Rexx beraten, und der hat echt Ahnung vom Vinyl.   Übrigens können Sie hier nicht nur Platten kaufen, auch die passende Streetwear ist im Laden zu finden: Labels wie Superdry, Abercombie und Goorin bilden den passenden Rahmen zu Hip Hop und Co. Und wer selbst was hat, was er nicht mehr braucht, ist ebenfalls an der richtigen Adresse: Das Zero Zero kauft alles aus den Bereichen CD, DVD, Vinyl und Games, größere Mengen werden sogar abgeholt. Es gibt allerdings ein Genre, vor dem sogar die härtesten Plattendealer zurückschrecken: Schlager werden im Plattenladen nicht angeboten und nicht gekauft.

Thema Selection

Noch eine Schweizer Designerin, die sich der Avantgarde verschrieben hat: Sissi Zöbelis Designerstücke sind vielleicht nicht jederfraus Sache, aber sie sind wenigstens einzigartig. Die exklusiven Stücke bestehen oft aus der Kombination taillierte Jacke und lange Hose und passen deswegen hervorragend zur hart arbeitenden Frau über 30, für die sie geschneidert sind. Dazu werden andere Designer frech kombiniert, so trägt man zur original Sissi Zöbeli Schuhe von Anita Moser, T-Shirts von Daniel Herman oder Schmuck von Ma Schellenberg. Ganz wunderbar zum originellen Stil der Designerin passt die Innenausmalung der Boutique: Der einstige Fleischhauer wurde liebevoll restauriert und erstrahlt im fast kitschigen, aber noch tragbaren Look.   Tragbar ist trotz Anlehnung an die Avantgarde auch die Kleidung, die hier verkauft wird: Sissi Zöbeli mischt Jeans, Plüsch, Seide und Baumwolle und bleibt trotzdem auf der sicheren Seite. Nie ist ihre Kleidung den Tick zu extravagant, auch wenn das Westernhemd zum Baumwollrock getragen wird.

Roma

Die Boutique Roma hat Stil. Und zwar belgischen, nicht italienischen. Der Name ist zwar etwas irreleitend, aber Sie können sicher sein: Was hier zu kaufen ist, hat einen Namen. Und zwar einen großen: Dries van Noten winkt in der Edelboutique von der Stange, auch Ann Demeulemeester hängt am Haken.   Natürlich bleiben die nicht lang allein: Auch internationale Designer sind im Roma zu finden, zu den belgischen Hits gesellen sich Junya Watanabe, Rick Owens und Haider Ackermann. Wer das passende Edel-Outfit gefunden hat, kann die alte Sandale ebenfalls gleich da lassen: Die neuen Treter kommen von Shoto, Fitzroy und Camper, die Taschen von Sak und Numero 10. Und damit ER nicht blöd herumsteht, während SIE in den Kaufrausch verfällt, gibt's auch für modebewusste Herren das passende Designergewand: Für ihn hat die Boutique Roma Royal Shirt, The Viridi-Anne und Georgio Brato im Angebot.Wenn Sie dann neu eingekleidet aus dem Laden gehen, haben Sie im Dreiländereck geshoppt: Belgische Designer auf Schweizer Boden mit italienischem Namen.

ÜBERNACHTEN in Zürich:

Seehof

In Zürich treibt von jeher das Bankwesen sein Unwesen. Damit die Leute vom Metier konzentriert arbeiten können, suchen sie sich am Besten ein Hotel, das die Konzentration fördert, zum Beispiel das Seehof. Hier können Buisnesspeople zur Ruhe kommen. Leicht unterkühlt, meinen einige zum Thema Design. Andere freuen sich über die puristischen Formen, sind begeistert von der Abstinenz des Tamtams und lieben dieses schlichte Auftreten. Ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl. Na gut, ein wenig High-Tech muss schon sein. Und die Möbel sind auch nicht gerade vom Trödel. Die Junior-Suite hat sogar eine eigene Terrasse und ein Wohlfühlbad mit wunderschöner Badewanne. Trotzdem bleiben auch in den oberen Etagen die Größen überschaubar: Auf 25 Quadratmetern ist genau das drin, was drin sein soll, der Rest ist nur Schnickschnack.   Das Thema setzt sich im Restaurant fort, das aufgrund seiner Nähe zur Oper gern von der einheimischen Kulturszene bevölkert wird. Hier ein Happen Sushi, da ein wenig Sashimi, alles gut gehäxelt vom Meisterkoch Keisuke Takatori, dem man bei seiner Kunst auch zusehen darf. Im Seehof essen die Gäste so portioniert wie sie schlafen. Aber das tut ja auch mal ganz gut. Doppelzimmer ab 211,- Euro pro Nacht.

Greulich

Greulich? Ein unglücklich gewählter Name. Aber da kann das Hotel nichts dafür: Es ist nach der Straße benannt, in der es steht. Und die wiederum ist nach einem bekannten Politiker der Arbeiterbewegung benannt. Das gepflegte Understatement ist im ganzen Viertel spürbar: Wo einst noch schwere Stiefel durch die Gassen hallten, stöckelt heute die kreative Szene in ihre Showrooms. Auch im Hotel haben sich die Designer ausgelebt: Die Hommage an die 30er und 50er ist deutlich erkennbar, Funktion und Farbe bestimmen das Interieur des Designhotels. Da ein wenig geheimnisvolles bleu, dann wieder mediterran verspielt, unterbrochen von viel Glas für den perfekten Ausblick auf den Innenhof. Und der überrascht: Statt der üblichen drei Holztische mit Schirm wurden großzügig Birken gepflanzt, die viel Ruhe inmitten des Szeneviertels vermitteln.   Zen ist auch das Motto auf den Zimmern: Klare Linien, indirektes Licht, Minimalismus in Reinkultur - die gestressten Geschäftsleute freut's und sie schlagen auch bei der Küche kräftig zu. Der Chefkoch bereitet katalanische Spezialitäten zu, ganz nach dem hochaktuellen Thema Slow Food. Und wer ganz langsam gegessen hat, kann sich danach in der Cigar Lounge ganz langsam eine anzünden. Doppelzimmer ab 180,- Euro pro Nacht.

Seegarten

Alles ein wenig arty, alles ein wenig lässig, alles ein bisschen easy: Das Hotel Seegarten passt sich der Nähe zum See an und glättet die Wogen mit der berühmten Ruhe im Sturm. Das Seefeldquartier ist ja an sich kein ruhiges: Die vielen Bars, Boutiquen und Galerien erfordern ein hohes Maß an Shoppingdisziplin, belasten die Kreditkarte und benebeln den Besucher mit einem gewaltigen Kaufrausch.   Jetzt nur nicht die Nerven wegschmeißen und schnell ins Seegarten einchecken! Hier können Sie verschnaufen: Das mediterrane Flair, die Rattanmöbel und die Terracottaböden lassen die Welt plötzlich in einem entspannten Licht erscheinen. Kein Wunder, dass das Hotel zur Pilgerstätte von Stressgeplagten geworden ist: Bei Medien- und Werbeleute ist das Thema "Locker vom Hocker" außerordentlich beliebt.   Zusätzlich zur sehr angenehmen Atmosphäre können Sie hier auch wunderbar genießen: Und zwar die Gaumenfreuden, die im Restaurant Latino aufgetischt werden. Ganz gelassen natürlich. Ganz ohne Stress. Und so unkompliziert wie das Seefeld ist selten ein Hotel im Uhrwerk Schweiz. Doppelzimmer ab 187,- Euro pro Nacht.

ESSEN & TRINKEN in Zürich:

Acqua

Wer noch näher am Wasser sitzen will, muss im Wasser sitzen: Die Outdoor Lounge des Acqua hat die vielleicht schönste Aussicht auf die Segelboote, Berge und das glitzernde Blau des Zürichsees. Klar, dass zu so viel Panorama nur die edelste Einrichtung harmoniert: Die Terrasse erstrahlt ganz in Weiß und Holz, dazu passt perfekt ein Fischteller nach einem langen Spaziergang an der Promenade.   Auch drinnen geht es edel weiter: Das Restaurant bietet große Fenster, viel Perlmutt und viel Platz für das gesetzte Publikum, das hier beim perfekten Dinner den perfekten Deal abschließt. Das Menü ist so frisch wie der Morgentau und wird in der beliebten Kombination saisonal und regional serviert: Fisch und Fleisch kommen auf den Grill, die Pizza aus dem Holzofen, die Gäste direkt von der Generalversammlung. Und damit haben wir auch schon die Preise definiert: Billig ist das Acqua nicht, aber gut. Außerdem können Sie hier auch wunderbar brunchen: Am Sonntag gibt es ab zehn Uhr bis zwei Uhr Nachmittags den mediterranen "Brunch al Lago".

The Lion

Frühstück in England: Immer wieder eine Diskussion wert. Mild belächelt von einigen, abgelehnt von vielen und dennoch: Kult. Das Lion nimmt's gelassen und serviert zum Streitpunkt auch noch Guiness. Und das schon zum Frühstück? Auch schon egal, denken sich die Gäste, die kräftig reinhauen: Speck gehört dazu, genauso wie Würstchen, Bohnen, Spiegelei. Die Vitamine in Form von Grilltomate sind bloß Deko, dazu gibt's entweder Orangensaft, Kaffee, Tee oder eben Bier. Ist das nicht ein wenig?? Nein, zu früh gibt's nicht im Lion, weil: Das Frühstück können die Gäste jederzeit genießen, auch spätabends. Und dann passt das mit dem Bier wieder.   Dennoch bleibt eine Frage offen: Da tun sie so vornehm, die Engländer, mit Teezeit und allem, aber ihr Frühstück treibt jedem Fitnesstrainer den Angstschweiß auf die Stirn. Warum? Es hat Tradition, deswegen. Und es ist lecker, deswegen. Und wer einmal im Lion bruncht, der bleibt gleich sitzen, für noch ein Bier, noch einen Toast, noch einen Tupfer brown sauce.

Zeughauskeller

Jetzt geht's um die Wurst: 35 Tonnen der gefüllten Haut werden pro Jahr im Zeughauskeller gegessen. Dünn oder dick, kurz oder lang, geringelt, in Scheiben oder ganz klassisch in einem Stück: Zur Wurst gibt's im Traditionshaus immer einen Kartoffelsalat, Senf und üblicherweise ein Bier. Und wer sie nicht mehr sehen kann, der greift einfach zum Wurstsalat, zum Rohschinken oder zum Bürgermeister Schwert (marinierte Babybeef-Paillards, die um eine Schwertklinge gewickelt werden).   Apropos Schwert: Wenn Sie sich fragen, warum Sie beim Essen von Waffen umzingelt sind, hier die Antwort: Die Hellebarden an den Wänden sind eine Hommage an die blutige Geschichte des Zeughauskellers. Hier wurde einst die Beute aus den Burgunderkriegen untergebracht, also Waffen aller Art - sogar Wilhelm Tells Armbrust soll hier mal gelegen haben. Eine Nachbildung davon können Sie ebenfalls an den Wänden des urigen Lokals bewundern, natürlich zu einer ordentlichen Portion Wurst.