Flug Zürich

Zürich

Zürich ist Hauptstadt des gleichnamigen Kantons und mit ungefähr 400 000 Einwohnern die größte Stadt in der Schweiz. Dabei gilt sie als wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum des Landes und ist nicht zuletzt deshalb stets eine Reise wert. Zürich liegt direkt am Zürichsee und ist dadurch für Urlauber besonders attraktiv. Um den See weht ein maritimes Lüftchen - das Klima der Stadt gilt aber zumeist als gemäßigt und mild. Sehr lohnend ist ein Besuch der schönen mittelalterlichen Altstadt, die viele kulturelle Angebote bereithält. Es bestehen zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und auch das Nachtleben hat einiges zu bieten. Kulturgüter und Sehenswürdigkeiten finden sich ebenfalls dort und viele davon sind in der Nähe der Quaibrücke gruppiert, beispielsweise das Grossmünster und die Wasserkirche. Die Polyterrasse bietet Ihnen dabei einen Ausblick über die gesamte Altstadt mit all ihren Facetten. Erholen Sie sich im Belvoirpark oder begutachten Sie den Chinagarten - zahlreiche Parks laden zum Relaxen und ebenso viele Pfade zum Schlendern und Entdecken ein. Sie finden außerdem viele Museen, Archive, die Nationalbank und eine große Anzahl Galerien in Zürich, darunter das Kunsthaus Zürich oder das Museum Bellerive. Buchen Sie jetzt einen Flug nach Zürich, ZRH, und profitieren Sie von kultureller Vielfalt, interessanten Sehenswürdigkeiten und vom einmaligen Charme der ""Zwinglistadt"", die nicht umsonst 2011 als eine der Städte mit der weltweit höchstens Lebensqualität ausgezeichnet wurde.

Fliegen Sie mit Austrian Airlines in den Westen

Mit Austrian fliegen Sie zu günstigen Tarifen nach Westeuropa: z.B. Wien, Barcelona, Paris, Rom oder Zürich. Aber auch der Norden ist mit Angeboten zu Flügen nach Stockholm, Kopenhagen oder Amsterdam gut abgedeckt.

Flugplan

Flugnummer von nach ab an Flugtage Reisedauer Gültigkeit
 
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So
OS 567 VIE ZRH 20:10 21:30
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
01:20 01.07.2015 - 12.07.2015

Weitere Informationen zu Ihrem Flug Zürich

Zürich

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Zürich:

Cabaret Voltaire

Dada ruht nie. Dada vermehrt sich - so ein dadaistisches Bonmot zum Thema. Wir fügen hinzu: Wer Dada zu oft ausspricht, wird ein wenig Gaga. Aber das soll wohl so sein, denn was im Cabaret Voltaire 1916 begann, nannte sich schnell einen Tummelplatz verrückter Emotionen. So verwirklichten Hugo Ball, Emmy Hennings und Hans Arp mit der Eröffnung ihrer Künstlerkneipe nicht nur den Protest gegen den ersten Weltkrieg, sondern gleich auch eine neue Kunstrichtung, die sich nur schwer in Worte fassen lässt und deswegen einfach Dada heißt. Dada ist eine Collage aus Kubismus, Futurismus und mittelalterlicher Mystik, eine wilde Mischung aus abstraktem Tanz und atonaler Musik, aus Gedicht, Malerei und Performing Arts - also einfach Dada. Wer jetzt hilflos mit den Achseln zuckt, sollte mal vorbeischauen: Das Cabaret Voltaire hält immer noch die dadaistischen Fahnen hoch und beschert Ihnen magische Momente mit genau der extra Portion Augenzwinkern, die überall in den Werken des Dada spürbar ist.

Rote Fabrik

Alles, was hier passiert, wurde hart erkämpft: Die ehemalige Seidenfabrik sollte abgerissen werden, aber die Avantgarde hatte etwas dagegen. 1973 half eine Volksabstimmung weiter, die Fabrik sollte weiter bestehen, als Kultur- und Begegnungszentrum.   Die Konservativen waren allerdings dagegen, weil Rockmusik keine Kultur ist und darum in einem städtischen Kulturhaus nichts zu suchen hat. Jahrelang passierte nichts, dann forderte die Jugendbewegung dazu auf, Leben in die tote Fabrik zu bringen und wurde nach unzähligen Demos schließlich erhört: Heute ist die rote Fabrik Kult und Kultur und sah schon Größen wie Nirvana und Red Hot Chili Peppers auf ihrer Musikbühne.   Jeden Abend gibt es ein anderes Programm: Im Fabriktheater werden regelmäßig künstlerische Experimente gestartet, auf der Bühne werden die Grenzbereiche des Jazz ausgelotet, und unter dem Thema "Fabrikvideo" kann der Nachwuchs Videoproduktionen erstellen und am hauseigenen Schnittplatz schneiden.

Kunsthaus Zürich

Ein kurzes Briefing: Dada zeigte mit dem Finger DAhin, wo es den Spießbürgern früher weh tat und wies der Avantgarde 1916 in Zürich die Richtung. Wegweiser der Kunstrichtung sind Tzara, Ball und Arp, die mit ihren Skulpturen und Gemälden die Absurdität des Krieges zur Schau stellten und gegen das Bürgertum rebellierten.   Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, empfehlen wir das Kunsthaus Zürich, das hinter einer neoklassizistischer Fassade alles versteckt, was das postmoderne Künstlerherz begehrt. Aber neben Matisse, Mondrian und Chagall können Sie im Museum auch in die Tiefen der Psyche eindringen und mit Munch, Picasso oder Dali die Ex-, Im- und alle anderen -pressionisten entdecken.   Und um alles noch breiter zu fächern, bietet das Kunsthaus Zürich auch eine umfangreiche grafische Sammlung von Dürer oder Füssli, eine Fotosammlung von Gursky und Wall, aber auch die alten Meister aus Holland, Italien oder der Spätgotik. Alles in allem kann man sagen: Wenn Sie hier nichts finden, was Sie mögen, dann haben Sie mit Kunst nichts am Hut.

ÜBERNACHTEN in Zürich:

Seegarten

Alles ein wenig arty, alles ein wenig lässig, alles ein bisschen easy: Das Hotel Seegarten passt sich der Nähe zum See an und glättet die Wogen mit der berühmten Ruhe im Sturm. Das Seefeldquartier ist ja an sich kein ruhiges: Die vielen Bars, Boutiquen und Galerien erfordern ein hohes Maß an Shoppingdisziplin, belasten die Kreditkarte und benebeln den Besucher mit einem gewaltigen Kaufrausch.   Jetzt nur nicht die Nerven wegschmeißen und schnell ins Seegarten einchecken! Hier können Sie verschnaufen: Das mediterrane Flair, die Rattanmöbel und die Terracottaböden lassen die Welt plötzlich in einem entspannten Licht erscheinen. Kein Wunder, dass das Hotel zur Pilgerstätte von Stressgeplagten geworden ist: Bei Medien- und Werbeleute ist das Thema "Locker vom Hocker" außerordentlich beliebt.   Zusätzlich zur sehr angenehmen Atmosphäre können Sie hier auch wunderbar genießen: Und zwar die Gaumenfreuden, die im Restaurant Latino aufgetischt werden. Ganz gelassen natürlich. Ganz ohne Stress. Und so unkompliziert wie das Seefeld ist selten ein Hotel im Uhrwerk Schweiz. Doppelzimmer ab 187,- Euro pro Nacht.

Greulich

Greulich? Ein unglücklich gewählter Name. Aber da kann das Hotel nichts dafür: Es ist nach der Straße benannt, in der es steht. Und die wiederum ist nach einem bekannten Politiker der Arbeiterbewegung benannt. Das gepflegte Understatement ist im ganzen Viertel spürbar: Wo einst noch schwere Stiefel durch die Gassen hallten, stöckelt heute die kreative Szene in ihre Showrooms. Auch im Hotel haben sich die Designer ausgelebt: Die Hommage an die 30er und 50er ist deutlich erkennbar, Funktion und Farbe bestimmen das Interieur des Designhotels. Da ein wenig geheimnisvolles bleu, dann wieder mediterran verspielt, unterbrochen von viel Glas für den perfekten Ausblick auf den Innenhof. Und der überrascht: Statt der üblichen drei Holztische mit Schirm wurden großzügig Birken gepflanzt, die viel Ruhe inmitten des Szeneviertels vermitteln.   Zen ist auch das Motto auf den Zimmern: Klare Linien, indirektes Licht, Minimalismus in Reinkultur - die gestressten Geschäftsleute freut's und sie schlagen auch bei der Küche kräftig zu. Der Chefkoch bereitet katalanische Spezialitäten zu, ganz nach dem hochaktuellen Thema Slow Food. Und wer ganz langsam gegessen hat, kann sich danach in der Cigar Lounge ganz langsam eine anzünden. Doppelzimmer ab 180,- Euro pro Nacht.

Kindli

Das Kindli ist eines dieser braven Hotels, die man gern betritt, gern wieder verlässt und an die man sich gerne erinnert. Hier wird seit 500 Jahren auf Gastlichkeit gesetzt: Einst pilgerten schon die Frommen zur christlichen Herberge, zum sehr frommen Wirt, mit sehr frommen Gedanken. Heute waschen sich die Gäste mit Grander-Wasser von ihren Sünden rein, sie betten ihre Häupter auf Hästens-Betten und beten, dass die Kreditkarte hält, wenn sie bei Zürichs Top-Designer um die Ecke shoppen gehen. Aber auch das Restaurant ist das Völlern wert: Die mediterran inspirierte Küche bietet zwar kaum Platz für zu enge Gürtel, dafür aber mehr Platz für Hanny Fries, die das Restaurant mit ihren Bildern veredelt. Den richtigen Messwein finden Sie in der Weinkarte: Hier sprudelt der Champagner, tummeln sich Rot und Weiß aus aller Herren Länder und finden in edlen Gläsern den Weg zum geneigten Gaumen. Eines ist klar: Das Kindli ist mit seinem Springbrunnen vor dem Fenster, dem Laura Ashley-Stil und den Kirchenglocken am Morgen wohl eines der romantischsten Hotels der Stadt. Ob es immer noch so fromm ist, bleibt offen. Doppelzimmer ab 277,- Euro pro Nacht.

SHOPPING in Zürich:

Thema Selection

Noch eine Schweizer Designerin, die sich der Avantgarde verschrieben hat: Sissi Zöbelis Designerstücke sind vielleicht nicht jederfraus Sache, aber sie sind wenigstens einzigartig. Die exklusiven Stücke bestehen oft aus der Kombination taillierte Jacke und lange Hose und passen deswegen hervorragend zur hart arbeitenden Frau über 30, für die sie geschneidert sind. Dazu werden andere Designer frech kombiniert, so trägt man zur original Sissi Zöbeli Schuhe von Anita Moser, T-Shirts von Daniel Herman oder Schmuck von Ma Schellenberg. Ganz wunderbar zum originellen Stil der Designerin passt die Innenausmalung der Boutique: Der einstige Fleischhauer wurde liebevoll restauriert und erstrahlt im fast kitschigen, aber noch tragbaren Look.   Tragbar ist trotz Anlehnung an die Avantgarde auch die Kleidung, die hier verkauft wird: Sissi Zöbeli mischt Jeans, Plüsch, Seide und Baumwolle und bleibt trotzdem auf der sicheren Seite. Nie ist ihre Kleidung den Tick zu extravagant, auch wenn das Westernhemd zum Baumwollrock getragen wird.

Pelikamo

Der unförmige Pelikan im Label ist zum Glück keine Vorgabe für das Styling der Herren, die im Pelikamo in Zürich vorbeischauen. Die kommen in das ehemalige Bankhaus - wenige Minuten von der Bahnhofstraße und dem Kaufleuten entfernt - wegen der straighten Menswear von Mismo, Lavenham, Aesop oder Pelikamo.   Da liegt die giftgrüne Hose neben dem pinken Pullover und den moosgrünen Loafers - und es passt. Offensichtlich hatte eine Frau ihre Hände mit im Spiel. Gemeinsam mit drei Männern hat Mia Zeltner das Pelikamo 2011 gegründet. Zu den Anziehsachen haben sie herbe Duftkerzen und Whisky aus einer Schweizer Brennerei gestellt. Zwischen den Anproben setzen sie die Herren auf die Retrocouch und geben ihnen ein Magazin in die Hand - zum Nachdenken. Randy Kündig, der gute Geist des Pelikamo, bringt einen Espresso vorbei. Möglich, dass die Anzughose dann immer noch nicht passt. Auch kein Problem, dann kommt der hauseigene Schneider und ändert das gute Stück um oder fertigt eine neue Hose an. 

Roma

Die Boutique Roma hat Stil. Und zwar belgischen, nicht italienischen. Der Name ist zwar etwas irreleitend, aber Sie können sicher sein: Was hier zu kaufen ist, hat einen Namen. Und zwar einen großen: Dries van Noten winkt in der Edelboutique von der Stange, auch Ann Demeulemeester hängt am Haken.   Natürlich bleiben die nicht lang allein: Auch internationale Designer sind im Roma zu finden, zu den belgischen Hits gesellen sich Junya Watanabe, Rick Owens und Haider Ackermann. Wer das passende Edel-Outfit gefunden hat, kann die alte Sandale ebenfalls gleich da lassen: Die neuen Treter kommen von Shoto, Fitzroy und Camper, die Taschen von Sak und Numero 10. Und damit ER nicht blöd herumsteht, während SIE in den Kaufrausch verfällt, gibt's auch für modebewusste Herren das passende Designergewand: Für ihn hat die Boutique Roma Royal Shirt, The Viridi-Anne und Georgio Brato im Angebot.Wenn Sie dann neu eingekleidet aus dem Laden gehen, haben Sie im Dreiländereck geshoppt: Belgische Designer auf Schweizer Boden mit italienischem Namen.

ESSEN & TRINKEN in Zürich:

Kronenhalle

Was man sich drunter vorstellt, entspricht der Vorstellung: Die Kronenhalle ist Dinner de Luxe für Blaublütler und solche, die es werden wollen. Von den Tafelwänden prahlen Matisse und Kandinsky, auf den weißen Tischtüchern glänzt das Kristall, zu den Gästen zählten einst schon Picasso und James Joyce. Die Atmosphäre ist dunkel und gediegen, perfekt für einen Vertragsabschluss, für einen Handschlag unter Bankern oder für einen kleinen Happen vor der Oper.   Zum Kronenhallen Klassiker zählen aber nicht nur die Gäste, sondern auch das Menü, das sich ganz der Tradition verschreibt und statt Nouvelle Cuisine die alte Küche auf dem Silbertablett serviert: Wiener Schnitzel, liest der erstaunte Besucher, und Kalbsbratwurst mit Rösti. Auch Pommes tummeln sich frech im ansonsten so bieder wirkenden Restaurant, und wer sich zu Mistkratzerli hinreißen lässt, der hat seinen Weg nach Zürich endgültig gefunden.

Iroquois

Eine typische Amibar, mit typischem Größenwahn: Hier können Cholesterinjunkies den größten Burger der Stadt genießen. Der "Big Mama" ist allerdings für Alleinesser nicht geeignet: Gleich 2-4 Personen können am Rindfleisch mit Speck und Käse naschen. Wer dann noch Side Orders dazu bestellt, ist Häuptling. Oder sehr hungrig. Was gibt's noch "in da house"? Tex-Mex vom Feinsten natürlich. Chili, Nachos, Tortillas sind die Spezialitäten des Hauses und kommen auch beim Schweizer Publikum gut an. Danach sieht es in Ihrem Magen wahrscheinlich aus wie beim Indianer unterm Bett, aber wer sich's ab und zu mal gönnt, kann damit nie falsch liegen.   Nur die Mittagsmenüs sind ein wenig europäischer: Bratwurst, Griechischer Salat und Rösti sind zwar sehr unamerikanisch, schmecken aber trotzdem gut. Ein weiteres Highlight ist das Abendprogramm im Iroquois: Zum Barmeal gibt's die aktuellsten Footballspiele auf Großleinwand. Denn was wäre eine American Bar ohne Sportsbar? Eben.

The Lion

Frühstück in England: Immer wieder eine Diskussion wert. Mild belächelt von einigen, abgelehnt von vielen und dennoch: Kult. Das Lion nimmt's gelassen und serviert zum Streitpunkt auch noch Guiness. Und das schon zum Frühstück? Auch schon egal, denken sich die Gäste, die kräftig reinhauen: Speck gehört dazu, genauso wie Würstchen, Bohnen, Spiegelei. Die Vitamine in Form von Grilltomate sind bloß Deko, dazu gibt's entweder Orangensaft, Kaffee, Tee oder eben Bier. Ist das nicht ein wenig?? Nein, zu früh gibt's nicht im Lion, weil: Das Frühstück können die Gäste jederzeit genießen, auch spätabends. Und dann passt das mit dem Bier wieder.   Dennoch bleibt eine Frage offen: Da tun sie so vornehm, die Engländer, mit Teezeit und allem, aber ihr Frühstück treibt jedem Fitnesstrainer den Angstschweiß auf die Stirn. Warum? Es hat Tradition, deswegen. Und es ist lecker, deswegen. Und wer einmal im Lion bruncht, der bleibt gleich sitzen, für noch ein Bier, noch einen Toast, noch einen Tupfer brown sauce.

Weitere Angebote