Flug Mailand

Mailand

Die verspielte Kultur- und Wirtschaftsmetropole Mailand verkörpert wie keine andere italienische Stadt die Kunst des Dolce Vita. Fliegen Sie mit Austrian Airlines die Destination Mailand Linate oder Mailand Malpensa an, wo Sie schon in der Flughafen Lounge das Flair italienischer Mode und Designs einatmen können. Als eine bedeutende Industriemetropolen Europas ist die lombardische Millionenstadt auch Sitz der italienischen Börse, Messestadt und beherbergt einflussreiche Wirtschaftsuniversitäten und weltbekannte Kunstakademien. Der historische Stadtkern mit der spanischen Stadtmauer erinnert an Philipp II. und die lange Herrschaft der Habsburger. Die enge Verbundenheit mit der Geschichte des Österreichischen Kaiserreiches der besonders im 18. und 19. Jahrhundert umkämpften Handelsstadt in der Poebene nahm ihre Anfänge mit dem Mailänder Kardinal Asciano Sforza, Erzbischof von Eger, Ungarn. Unterirdische Kanäle, die Navigili, sind mit Schiffen befahrbar und wurden durch Leonardo da Vinci mitentworfen. Viel berühmter ist vielleicht aber sein Kunstgemälde `das Abendmahl`, das in der Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie betrachten werden kann. Durch Mailands Kirchen und Kunstschätzen aus der Gotik und italienischen Renaissance wird die gelebten Religiosität für den Besucher erfahrbar. In der Einkaufsgalerie `Galleria Vittorio Emmanuele II` und im Modeviertel können Sie sich durch die Kreativität dieser toleranten Stadt inspirieren lassen. Italienische Küche und Weine vermitteln südländisches Lebensgefühl in den Gourmet-Restaurants und Tavernen der Stadt. Dadurch gestärkt sind Sie eingeladen, an einem der unzähligen Anlässe mit Weltformat wie die Spiele der Fussballclubs AC Mailand und Inter Mailand oder einer Oper von Verdi in der Mailänder Scala teilzunehmen.

Flüge nach Mailand (MXP)

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Flugplan

Flugnummer von nach ab an Flugtage Reisedauer Gültigkeit
 
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OS 517 VIE MXP 20:35 22:00
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01:25 01.07.2015 - 09.07.2015

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Mailand

ESSEN & TRINKEN in Mailand:

Ö.Nationalbibliothek

Ein Fischrestaurant in der Via Pasquale Sottocorno hat er bereits. Vor kurzem eröffnete Giacomo Arengario ein weiteres Lokal mit seinem Namen in Mailand, gleich beim Dom, im Dachgeschoß eines Museums. Das Publikum sollte da offenbar ein anderes sein. Denn im Gegensatz zum Stammlokal mit  gediegenem Ambiente, Stuck sowie Gelb- und Grüntöne, sehen die Gäste im neuen Restaurant vorwiegend Rot und viel Glas. Außerdem sitzen sie nicht auf gepolsterten Holzstühlen, sondern auf Korbsesseln oder Barhockern und müssen wegen der kleineren Restaurantfläche enger zusammenrücken. Dafür sehen sie direkt auf den Dom, und dieser Ausblick ist unschlagbar.   Die typisch italienische Küche schmeckt hervorragend, zu empfehlen sind die Pacchini in würziger frischer Tomatensauce. Auch das Beef Carpaccio ist erste Klasse, ebenso wie die optische Aufmachung aller servierten Gerichte. Der etwas distanzierte Service gehört da wohl zum guten Ton.

La Belle Aurore

Italien unverfälscht! Schon beim Betreten des Restaurants werden Sie merken: Sie kehren in den Schoß einer echten italienischen Familie zurück. Da haben wir die Mama, etwas aufmöbliert mit roter 80er Jahre Brille. Dann die Schwester in der Küche, der Bruder macht den Kellner und der Don checkt die Lage hinter der Bar.   Alles ist so familiär, dass Besucher gleich argwöhnen: Das ist alles Show. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Fakt ist, über 15 Jahre lang ist das La Belle Aurore jetzt schon der Treffpunkt für Studenten, Intellektuelle und Autoren. Und wenn die es nicht wissen, wer dann?   Sie kommen alle wegen des Essens, bleiben aber wegen der Art Nouveau Atmosphäre und genießen ihre Zeitung zum trockenen Martini. Einziges Manko: Das Restaurant ist zwar noch ein Geheimtipp für Touristen, aber schon lang nicht mehr für Einheimische. Lange Wartezeiten sind vorprogrammiert, aber das ist es wert!

Nobu Armani

War nur eine Frage der Zeit bis Armani sich Nobu ins Haus holte: Schließlich sind die anderen Restaurants des Japaners Nobuyuki Matsuhisa nur an den besten Adressen der Welt platziert. Es gibt ein Nobu in Manhattan, eines in Aspen und eines in Beverly Hills. Erkennen Sie den roten Faden? Ebenso aristokratisch ist die Einrichtung; Traditionell japanisch gepaart mit typischem Armani-Style. Soll heißen: Unaufdringliche Eleganz trifft auf indirekte Beleuchtung und viel Glas. Die Küche hüpft einmal quer über die Kontinente und verbindet geschickt Ost mit West: Auf der einen Seite landet traditionell Japanisches auf dem Teller, auf der anderen Seite gibt's das Beste aus Südamerika. Tacos stehen ebenso auf der Speisekarte wie Sushi, Jalapeno Dressing schärft das Sashimi und Yaki gesellt sich zu argentinischem Rind. Die Klientel des Restaurants ist geradliniger als das Menü: Edel, edel, edel heißt die Devise. Sie sollten Armani tragen, um bei Armani zu essen!

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Mailand:

Scala di Milano

Wer die Scala nicht gesehen hat, hat Mailand nicht gesehen. Touristen sind oft zwiegespalten: Wenn Sie außerhalb der sechsmonatigen Saison kommen, wohnen sie billiger, vor allem in den Hotels rund um die Scala. Andererseits: Innerhalb der Opernsaison ist die Stadt von Musik erfüllt. Außerdem können Sie es endlich von der Liste haken: Been there, done that. Für alle, die die magische Akustik der Scala versäumt haben, gibt es auch ein Museum, das einen Blick hinter den roten Vorhang garantiert. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über die Historie der Musikkathedrale, weiters über alle großen Namen, die schon mal auf der Bühne standen oder sie dirigiert haben: Verdi, die Callas, Toscanini und andere Größen waren da, sahen und siegten. Für Besucher gilt: Sie kommen, sehen und weinen.

Vinilmania

Zeigt her eure Scheiben! Musik bringt die Leute zusammen, wenn nicht auf der Tanzfläche, dann auf der Vinilmania. Dreimal im Jahr schleppen die Besucher aus aller Welt reihenweise ihre Plattentaschen an, um hier den großen Griff zu tun: Die 85er soundso für die 87er anderswas, die original Hast-du-nicht-gesehen für die Gibt's-denn-das - auf der Messe dreht sich alles um die Platte. Limited Edition oder Megaseller ist dabei egal, das Einzige, was zählt, ist die Freude am Cover-Schauen, am Hin- und Herdrehen des guten Stückes, an der Originalverpackung. Die Sammler bieten nicht nur Vinyl an, sondern alles, was mit der Szene zu tun hat: Bücher, CD's und Erinnerungsstücke wandern ebenfalls über den Ladentisch. Nebenbei laufen auch noch Pressekonferenzen, Konzerte und Präsentationen rund um's Thema. Erinnert alles ein wenig an eine Sci-Fi-Convention, nur geht's hier um Disco, nicht um Darth Vader. Die Gemeinde ist aber ähnlich eingeschworen, wenn also Britney Spears für Sie das höchste der Musik-Gefühle ist, sollten Sie doch besser zum Virgin gehen.

Garden Floor

Mailand und seine Rooftop-Bars: Die sucht man mit der Lupe. Anders als in Bangkok und New York nutzen die Italiener ihre Hoteldächer noch nicht wirklich für chillige Afterworks und kilometerweite Panorama-Aussichten. Das Hotel Milano Scala, in der Nähe der Oper, des Dom und vom Parco Sempione, ist jetzt vorgesprescht und beglückt neuerdings mit seinem Brera Garden Floor die Mailänder Society.   Und die neue Gartenterrasse im achten Stock des Boutiquehotels hat Kultpotential. Zwischen den Zitronenbäumen und Weinreben hängen Werke aufstrebender Künstler, die regelmäßig ausgetauscht werden. Dazwischen Lavendel und Rosmarin und ein Picknickkorb. In dem kommt - wie öko-schick - die Antipasta. Dazu feine Loungemusik und die Aussicht auf die lombardische Hauptstadt, die gerade dabei ist, sich für die Expo 2015 in Schale zu werfen. Weil es in dieser luftigen Höhe aber recht bald kalt wird, bleiben die Türen des Garden Floors über Herbst und Winter geschlossen und öffnen wieder im Frühjahr.

ÜBERNACHTEN in Mailand:

Bulgari Hotel

Bulgari kennen wir als Juwelier. Wer sich im Bulgari Hotel aber das Funkeln der Swarovski Kristallwelten erwartet, wird bitter enttäuscht: Hier glitzern höchstens die juwelenbesetzten Armbänder der illustren Gäste. Macht aber nichts, denn auch so ist das Hotel eine Luxusklasse für sich: Allein die Schränke haben Platz für eine Kleinfamilie, die Badezimmer sind mit riesigen Badewannen aus Granit ausgestattet und das Handy, das aufs Zimmer programmiert wurde, setzt dem Fass die Krone auf. Dazu gesellen sich edles Teakholz, solide Eiche und selbstverständlich jede Menge Bulgari Badartikel.   Apropos Badespaß: Ein besonderes Juwel ist das Spa des Hauses, das mit goldenen Mosaiken und smaragdgrünen Glas auch die feinsten Ansprüche erfüllt. Und wer doch noch den Schritt vor die Tür wagt, muss nicht lange suchen: Nur eine Platinkarte entfernt wartet das Goldene Viertel mit Dolce, Prada und Armani. Aber hetzen Sie sich nicht, genießen Sie Ihre Massage! Wenn sich die Shopping-Tour-de-France nicht ausgeht, erledigt das Shopping-Service des Hotels die Einkäufe für Sie. Doppelzimmer ab 530,- Euro pro Nacht.

Townhouse 31

Für alle, die sich nicht bemuttern lassen wollen, ist das Townhouse 31 genau der richtige Ort: Hier müssen Sie vor die Tür, um nicht zu verhungern. Es gibt zwar ein Frühstücksservice, aber kein Restaurant, aber das ist den Individualisten unter uns sowieso egal: Die Fressmeile Mailand quillt förmlich über vor kulinarischen Genüssen.   Bevor Sie sich jetzt in Pasta wälzen gehen, noch ein Blick auf das Hotel: Ettore Mocchetti, Herausgeber des Architectual Digest, hat's entworfen, die Klientel ist einheitlich vom selben Fach. Aber nicht, dass Sie jetzt glauben: Kunstwerk. Nein, das Townhouse ist trotz modernem Interieur recht konservativ: Erdtöne, dunkle Möbel und das oft zitierte Marmorbad dominieren die Einrichtung.   Dafür wird's beim Frühstück kuschelig: Auf der langen Gemeinschaftstafel machen Sie schnell Bekanntschaft mit anderen Gästen oder sogar mit dem Besitzer selbst, der gleich nebenan wohnt und für einen kleinen Plausch immer zu haben ist. Familiär und friedlich ist auch die Umgebung des Townhouse: Das Haus aus dem 19. Jahrhundert steht in einer ruhigen Wohngegend, weit weg von der Hektik der Innenstadt. Doppelzimmer ab 170,- Euro pro Nacht.

Grand Hotel

Das Grand Hotel würde natürlich nie damit prahlen. Es weist nur dezent darauf hin: Hier hat schon Giuseppe Verdi gewohnt. Und zwar über 20 Jahre lang. Verdi-Bilder, Verdi-Skizzen und sonstige Verdi-Hommagen sind unauffällig im Hotel verstreut, nur falls mal die Frage aufkommt.   Die Nähe zur Scala macht's möglich, dass die Gästeliste auch heute noch voll ist vom Who-is-Who der Opernszene. Das älteste Hotel Mailands hat aber auch sonst noch einiges zu bieten und spielt geschickt mit seiner 150-jährigen Geschichte: Hier eine Chaiselounge aus dem 19. Jahrhundert, dort Stuckatur an der hohen Decke, da Marmorböden und Orientteppiche. Art-decó trifft Art Nouveau und beeindruckt mit nobler Ausstattung aus einer Zeit, als Fächer noch in waren und der Mohr im Hemd nicht bloß auf der Speisekarte stand.   Der alte Charme trieft zwar aus jeder Tapete des Grand Hotel, aber nach langer Renovierung hat man sich dazu entschlossen, doch ein paar Abstriche in Richtung modern zu machen: Das Fitnesscenter ist auf dem neuesten Stand, ebenso wie die Tagungsräume Verdi. Und wenn wir schon beim Thema sind: Die Suite mit ihren unbezahlbaren Kunstwerken und Vasen ist, Sie ahnen es schon, Verdi gewidmet. Doppelzimmer ab 315,- Euro pro Nacht.

SHOPPING in Mailand:

Excelsior Milano

Nehmen Sie sich viel Zeit, wenn Sie ins Excelsior in Mailand kommen! Der neue Concepstore in der Galleria del Corso war früher ein Kino. Jetzt hat er sieben Stockwerke, wieder zum Schauen, aber vor allem zum Shoppen! Alle Floors superclean und straight. Mit blinkenden Hightech-Bildschirmen, die überall hängen und ganz viel Platz: 40.000 Quadratmeter vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel gestaltet.   Unsere Empfehlung: Starten Sie ganz oben! Der Übersicht wegen. Und wegen der Schuhe und Accessoires. Werfen Sie sich zunächst auf die Ledercouch! Zum Probeliegen! Währenddessen suchen Sie sich Ihr Lieblingsmodell in der Vitrine aus! Schuhtechnisch gesehen.   Dann kommen Sie wieder runter, in die dritte Etage, zu Valentino, Chloé oder Jacobs. Die Herren bitte ein Stockwerk tiefer! Rag & Bone oder Vince sind noch weiter unten, im ersten Stock! Hungrig vom Treppensteigen? Dann ab in den Gourmetshop im Untergeschoß oder ins Bistro im Mezzanin! Shopping-Auszeit!

Boffi

Die Kochshows machen es vor: Die Küche ist das neue Schlafzimmer. Wer heutzutage immer noch nicht kochen kann, hat den Trend verpasst und geht schnell üben. Alle anderen kaufen das schicke Zubehör bei Boffi. Designküchen in den Farben schwarz, weiß und grau machen das Image der Boffi-Küche aus, dazu gibt's noch eine ordentliche Portion rostfreien Stahl und gesalzene Preise. Macht aber nichts, denn die Klientel von Boffi hat sowieso viel Geld und sehr viel Platz. Den brauchen Sie auch, denn die langen Kücheninseln passen nicht eben in den Gemeindebau. Wer die klare Linie im Bad fortsetzen will, ist bei Boffi ebenfalls an der richtigen Adresse, denn Holz und Edelstahl setzen auch hier die richtigen Akzente. Besonders schön sind übrigens die durchsichtigen Badewannen und die minimalistischen Wasserhähne für die Pritschelprofis. Badeente nicht vergessen!

The GoldenQuarter

Im goldenen Viereck hüpfen? Das ist nicht schwer in Mailand. Die Grenzen sind die Piazza della Scala, die Via Montenapoleone, die Via Sant Andrea und die Via della Spiga. Innerhalb dieses illustren Zirkels tummelt sich alles, was in ist. Wer drin ist, der darf sich über Mode von Dolce, Armani, Prada, Kenzo, Valentino und Louis Vuitton freuen, um nur ein paar der Elite-Labels zu nennen. Was Sie hier sehen, ist definitiv das Paradies für Shopper, Designer, Fashionistas. Was Sie hier nicht sehen, ist Ramschware. Der Flohmarkt der Eitelkeiten rangiert preislich natürlich irgendwo zwischen Schmerzgrenze und Privatinsolvenz, soll heißen: Im goldenen Viereck herrschen die goldenen Kreditkarten. Wer sich diesen Spaß nicht leisten kann, sollte trotzdem einen Bummel unternehmen und sich die Nasen an den glitzernden Schaufenstern platt drücken. Und wenn Sie Glück haben, ist gerade Sommerschlussverkauf: Dann kosten die Schuhe von Rossetti zwar immer noch ein Eckhaus, aber es tut nicht mehr ganz so weh.