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Flug London


Englands Hauptstadt London verzaubert ihre Besucher mit echt britischem Charme, kulturellem Reichtum und vibrierendem Leben. Die größte Stadt der EU gilt heute als der Ort, an dem die Trends von morgen geboren werden. Aber auch eine schillernde Vergangenheit verleiht der Stadt ihr unverwechselbares Flair. Schon die Römer siedelten hier am Ufer der Themse und im Jahre 1066 wurde London zur Hauptstadt Englands. Weltberühmt ist Londons Wahrzeichen, die Tower Bridge, eine Brücke über die Themse im neugotischen Stil. Der Palace of Westminster, Londons größter Glockenturm beeindruckt mit einer Höhe von 98 Metern. Hier befindet sich die große Glocke "Big Ben", die zusammen mit vier weiteren Glocken den berühmten Westminster-Schlag spielt. Oder besuchen Sie den Wohnsitz der Royals, Buckingham Palace und lassen Sie sich von seiner Pracht faszinieren. Kulturell kann London mit zahlreichen Museen, wie der Tate Modern aufwarten und lockt mit vielen bekannten Theatern, unter anderem mit dem historischen Globe Theatre. All das ist dank eines engmaschigen Nahverkehrsnetzes ganz problemlos zu besuchen. Auch die historischen Städte Oxford und Cambridge im Umland sind gut zu erreichen und unbedingt einen Besuch wert. Natürlich kommen shoppingbegeisterte Besucher in Vierteln wie Mayfair oder Notting Hill voll auf ihre Kosten. Das Londoner Nachtleben lockt junge Menschen von überall in einige der angesagtesten Clubs der Welt. Lassen auch Sie sich von Großbritanniens Hauptstadt berauschen - reisen Sie mit einem günstigen Flug jetzt nach London, LHR!

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Wissenswertes

Fakten zu London London hat als Hauptstadt Englands und des Vereinigten Königreiches mehr als 4,7 Millionen Einwohner. Der einzigartige Charme dieser Metropole lockt jährlich viele Touristen in diese einzigartige Stadt.

Airbus 320

Airbus 320 Seitenansicht Airbus 320 Sitzplan
FlugzeugtypKurz- und Mittelstrecken-Passagierflugzeug
HerstellerAirbus Industrie, France
Namen - Austrian Airlines BemalungOE-LBI/Marchfeld, OE-LBJ/Hohe Tauern, OE-LBK/Steirisches Thermenland, OE-LBN/Osttirol, OE-LBO/Pyhrn-Eisenwurzen, OE-LBP/Neusiedlersee (Retro-Look Bemalung), OE-LBQ/Wienerwald, OE-LBR/Bregenzer Wald, OE-LBS/Waldviertel, OE-LBT/Wörthersee, OE-LBU/Mühlviertel, OE-LBV/Weinviertel, OE-LBW/Innviertel, OE-LBX/Mostviertel (Star Alliance Bemalung)
Anzahl der Flugzeuge16
Sitzplatzkapazität168 C/Y
Min. Sitzabstand30"=76.2cm
Flügelspannweite34,1 m
Länge37.6 m
Höhe11,8 m
Max. Reisefluggeschwindigkeit980 km/ h
Max. Flughöhe11.920 m
TriebwerkstypCFM International, CFM 56-5B4/2P
Max. Standschub2 x 27,000 lbs
Treibstoff gesamt19,100 kg
Max. Reichweite mit Beladung4,300 km
Max. Zuladung16,790 kg
Max. Abfluggewicht75,900 kg / 77.000 kg
Max. landing weight64,500 kg

Flugplan

Flugnummer von nach ab an Flugtage Reisedauer Gültigkeit Flugzeug
 
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So
OS 451 VIE LHR 07:40 08:15
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02:35 01.02.2016 - 26.03.2016 320 Buchen
OS 455 VIE LHR 18:15 18:40
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02:25 06.01.2016 - 26.03.2016 320 Buchen
OS 457 VIE LHR 21:05 21:25
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02:20 01.02.2016 - 26.03.2016 320 Buchen

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Covent Garden Market © istock/ivanmateevLondon ist groß, London ist cool, London ist fantastisch. Und weil es so viele Dinge in dieser einzigartigen Stadt zu entdecken gibt, haben wir uns in der Austrian Community ein wenig umgehört. Hier sind 10 Dinge, dir ihr unbedingt in London tun solltet.

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London

ESSEN & TRINKEN in London:

Samarqand

Zur Orientierung: Samarkand ist rechts vom Kaspischen Meer, links von China und mitten auf der Seidenstraße. Rundherum tummeln sich alle -stans, namentlich: Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Afghanistan, Turkmenistan. Und damit nicht genug, liegt Samarkand in Usbekistan.   Wer in London auf der Suche nach dem richtigen Ende ist, sollte unbedingt im nagelneuen Samarqand vorbeischauen, dem Ableger einer russischen Kette, der erst kürzlich eröffnet hat und von den Kritiken begeistert empfangen wurde. Warum? Weil's mal was anderes ist: Nicht ganz chinesisch-nudelig, nicht ganz russisch-fett, aber irgendwo dazwischen, Seidenstraße halt. Wer hungrig ist und keine Experimente will, kann sich auf die alten Freunde verlassen: Lamm ist da und Borschtsch gibt's auch, damit können Sie gar nichts falsch machen.   Und wer dann immer noch nach der richtigen Teigware Ausschau hält, dem empfehlen wir die Ravioli, die von Europa bis Korea fast gleich heißen und fast gleich schmecken: In Usbekistan heißen sie Samsa, im Samarqand kommen sie mit Minze, Lamm und Tsatsiki. Noch ein Wort zur Einrichtung: Vorne Business, hinten Karaoke, und wer Beides kombiniert, hat sich die Wasserpfeife in der Lounge redlich verdient.

Babylon

Die Engländer lieben ihre Gärten. Kein Wunder, denn der Aufwand ist gering, Gartenschläuche unnötig und das Ergebnis ein Wildwuchs, der schön ist, egal, wie er aus dem Boden kommt. Ein fantastisches Beispiel englischer Gartenkunst sind die Rooftop Gardens, in denen sich nicht nur Narzissen, Krokusse und Lavendel wohl fühlen, sondern auch ein paar Enten, Fische und Bill, Ben, Splosh und Pecks.   Die Flamingos waren immer schon da und haben einen VIP-Pass auf Lebenszeit, der die wenigen Besucher neidisch macht: Es ist schwierig, sich die Gärten anzusehen, da sie meist für Privatpartys genutzt werden, wenn Sie aber Glück haben, dann feiert gerade kein Celeb seinen Geburtstag im Paradies und Sie können rein - einfach anrufen! Oder Sie machen es sich einfach und speisen im Babylon mit Blick auf die Gärten. Das ist eigentlich besser, denn zur grandiosen Aussicht bekommen Sie auch noch moderne, britische Küche vom Feinsten kredenzt.   Der Innenarchitekt hätte sich nicht anstrengen müssen, eigentlich reicht ja das, was draußen zu sehen ist. Aber er hatte den Ehrgeiz, mit der Natur mitzuhalten und kreierte mit gemusterten Tapeten, natürlichen Materialien und quietschgrünen Stühlen ein passables Äquivalent zur Schönheit draußen.

Fish Club

Der Fish Club katapultiert Fish and Chips ins neue Jahrtausend und verwandelt jedes triefende Fett in wertvolles Omega 3: Das Fischrestaurant ist keine Gräte zwischendurch, sondern der kulinarische Fang des Tages! Täglich aus dem Meer gefischt und für die Gäste aufgetischt: Im kleinen Lokal mit den rustikalen Holzbänken tummeln sich Schellfisch, Königsbrasse und Tintenfisch auf der Speisekarte.   Oder vorher im Aquarium und dazwischen auf Eis in der Vitrine, da ist der Werdegang ziemlich klar. Das Vorher-Nachher-Bild ist sich oft ähnlich, aber wenn der Fisch dann auf dem Teller landet, ist er entweder mit honigsüßer Chillisauce beträufelt, mit Knoblauch angereichert oder versteckt sich unter einem Kuchen: Den Fish Pie sollten Sie unbedingt probieren! Und wer es nicht im Kuchen hat, der hat's in der Panier: Der Klassiker Fish and Chips begeistert immer noch den geneigten Fastfooder, ist hier aber frischer als woanders. Und die Chips schmecken besser, das Brot duftet intensiver, das Menü ist billiger.   Zur Grätchenfrage: Wer Angst hat vor dem Querschläger in der Luftröhre, sollte es bleiben lassen. Oder zum Chorizo-Kebab greifen, weil: Es ist nicht alles Kieme, was im Fish Club glänzt!

SEHENSWÜRDIGKEITEN in London:

Thamse

Eine Eiszeit, viel Schmutz und ein Riesenrad: Die Themse hat schon viel gesehen. Im 17. Jahrhundert schob man hier eine ruhige Kugel: Die Themse war damals oft zugefroren und wurde zum Eiskegeln und für lustige Schlitterpartien genutzt. Dann setzte das Tauwetter ein und statt Kegeln war Kohle angesagt: Im 18. Jahrhundert schipperten Handelsschiffe über die Themse und brachten dem Empire mit der Kohle auch Reichtum.Der Untergang war unvermeidlich: Das größte Schiffsunglück in der englischen Geschichte ereignete sich ebenfalls hier, als ein Vergnügungsdampfer mit einem Frachtschiff kollidierte und 640 Menschen starben. Der Fluss war damals in einem schlechten Zustand: Aufgrund der fehlgeleiteten Abwässer musste sogar das Parlament ausziehen, weil Westminster - wie auch der Rest der Stadt - ganz fürchterlich stank. Heute beseitigen Abwasserkanäle und Filteranlagen den Dreck, die Themse ist wieder einer der saubersten Flüsse der Welt.Das fand wahrscheinlich auch der Wal, der sich 2006 nach London verirrte: Trotz gutem Zuredens fand er den Weg ins Meer nicht mehr zurück. Sie sehen, ein Spaziergang an der Themse lohnt sich. Und die Gebäude am Ufer, wie Big Ben, Palace of Westminster oder London Eye, sind auch ganz hübsch.

Brick Lane

Multikulti-Stimmung in London: Wer mal was anderes sehen will außer Empire, sollte in die Brick Lane kommen. Die Straße hat immer schon den Zugereisten gehört: Früher waren es die Hugenotten, dann die deutschen Juden, dann die Iren und schließlich die Einwohner aus Bangladesh, die heute noch mit ihren Curry-Restaurants das Straßenbild prägen.   Die bunte Mischung schmeckt man: Die Restaurants sind allesamt lecker und billig, aber wer zum Essen unbedingt ein Glas Wein braucht, sollte es lieber selbst mitnehmen, denn einige Restaurants haben keine Alkohollizenz, tolerieren dafür selbst Mitgebrachtes. Wem das zu blöd ist, der kann seinen Spiegel in den Nachtclubs der Straße auffüllen: Die berühmten Szenelokale '93 Feet East' und 'The Vibe Bar' schenken aus und laden zum Tanz around the clock.   Aber auch immer mehr Künstler und Designer entdecken die Brick Lane und eröffnen Boutiquen in dem lebendigen Viertel: Die besten Vintage-Klamotten können Sie hier ergattern. Weiters stehen Märkte, Festivals und die besten Graffitis auf dem Straßen-Programm: Fad wird Ihnen also bestimmt nicht in Banglatown!

Brit Movie Tours

In London können Sie Ihren ganzen Urlaub auf Tour verbringen: Zu Fuß, im Bus oder mit dem MP-3-Player, es gibt Touren in allen Varianten. Wir empfehlen die Filmtouren, da können Sie Ihre Lieblingsszenen noch mal erleben, live und in Farbe.Wissen Sie noch, wo Bridget Jones ihren Mark geküsst hat? Wo Harry Potter das magische Ministerium besucht hat? Oder wo Tom Hanks den Da Vinci Code geknackt hat? Die Britmovie Tours legen den Finger auf die Landkarte und zeigen Ihnen all die düsteren Winkel, romantischen Straßen und zauberhaften Gebäude, die Sie bisher nur aus dem Fernsehen kannten.Außerdem teilen die Guides ihr Hintergrundwissen und versorgen Sie während der Fahrt mit allerlei Gossip aus der Welt Ihrer Lieblingsstars; zusätzlich gibt's noch einmal die Filmausschnitte zu den Locations, falls sie jemand noch nicht kennt. Aber das kommt selten vor, denn der britische Film wird weltweit immer beliebter: Es ist nicht nur der Humor, den die Briten so wunderbar bedienen können, die Kombination macht's aus. Bodenständig, aber nicht amateurhaft. Hollywood, aber nicht überkandidelt. Fabelhaft, aber nicht zu weit hergeholt: Der britische Film lebt von echten Charakteren, und wer einen Blick hinter, beziehungsweise auf die Kulissen werfen will, der darf die Filmtouren nicht verpassen!

ÜBERNACHTEN in London:

The Halkin

Die Schwester vom Metropolitan Hotel ist zwar auch Zen, man sieht es jedoch kaum, aber wenn Sie es genau wissen wollen: Jedes Stockwerk ist nach einem anderen Element gestaltet. Aber Sie werden wenig davon merken: Das italienische Design übertüncht die östliche Philosophie mit gedämpften Farben und die großen Fenster richten den Blick nach außen, statt nach innen - das riecht schwer nach Bulgari.   Und tatsächlich: Im Marmorbad stehen Shampoo, Duschbad, Seife, alles von der italienischen Marke. Aber genug von Italien, zurück zum Osten: Das Restaurant Nahm serviert das beste Thai-Essen in ganz Europa - zumindest sagt das Michelin, der die Küche mit einem Stern versah. Wer sich kulinarisch verwöhnt hat, kann sich im Fitness-Center das schlechte Gewissen abtrainieren, die Seele beim Yoga baumeln lassen oder zum Metropolitan rüberschlendern: Dort haben Sie Zugang zum Como-Spa.   Danach empfehlen wir keinen Drink an der Bar: Die ist wie alle anderen, öffentlichen Räume etwas lieblos gestaltet. Macht aber nichts: Die Zimmer sind wirklich schön und schließlich kommt es ja auf die inneren Werte an, oder? Doppelzimmer ab ca. 450,- Euro pro Nacht.

Andaz

Hier gehen Sie nicht zur Rezeption, hier kommt die Rezeption zu Ihnen: Statt langer Stehzeiten können Sie in der Lobby Platz nehmen, das Personal kommt gleich und kümmert sich um den Check-In mittels tragbarem PC, Kellner-Style quasi.   Was von außen noch Viktorianisch ausgesehen hat, katapultiert Sie drinnen ins 21. Jahrhundert: Das ehemalige Bahnhotel begeistert heute die Businessklientel mit modernem Design. Ein paar Stücke aus der alten Zeit sind trotzdem erhalten geblieben: Mächtige Säulen, Stuckatur und breite Treppen erinnern an anno dazumal, aber nur in den öffentlichen Bereichen. Auf  den Zimmern dann die große Überraschung: Vom verspielten Design des 19. Jahrhunderts ist da gar nichts mehr übrig, das Interieur ist schnörkellos modern und riecht nach Arbeit - der überdimensionierte Schreibtisch plus Lampe von Jacobson plus W-Lan kommt den Geschäftsleuten sehr entgegen.   Trotzdem müssen Sie auf die Gemütlichkeit nicht verzichten: Allein die großen Betten und die gut bestückte Minibar veranlassen allzu besessene Workaholics dazu, auch mal abzuschalten. Oder den Flatscreen an. Doppelzimmer ab 320,- Euro pro Nacht.

Belgraves

Die amerikanischen Thompson Hotels expandieren nach Europa. Ihr erster Übersee-Ableger, das Belgraves, landete Anfang Februar in London - mit 85 Zimmern mitten in Knightsbridge und angepasst an das gediegene britische Ambiente. Ganz ohne Bohemian Style geht es in dem Boutiquehotel konzernmutterbedingt nicht zu. Violette Sofas und Walk-in-Duschen machen Mut. Ebenso die LCD-Flatscreens und iHome-Dockingstations.   Traditionellerweise badet man in Marmorbädern und deckt sich mit maßgefertigter Bettwäsche von Luxuslieferant Sferra zu. Ausgedacht hat sich das Interiordesignerin Tara Bernerd, gemeinsam mit den EPR Architects.   In der Küche schwingt der Brite Mark Hix das Zepter. Sein Hix Restaurant und seine Mark´s Bar zählen schon jetzt zu den Fashion-Hotspots in Town. Das ist nicht unpraktisch, schließlich ist es zur Kings Road und Sloane Street nur ein Stöckelsprung. 

SHOPPING in London:

Other Criteria

Für alle, die beim Wort "limited edition" aufgeregt herumhüpfen: Das "Other Criteria" ist eine wahre Fundgrube an Limits. Der Laden ist eine Mischung aus Galerie plus Klamotten und Designshop plus Fotos. An den Wänden hängen Werke von Damien Hirst und Phillip Allen, auf dem Kleiderhaken hängen T-Shirts mit Drucken von Ghada Amer oder Tracey Emin, und was sich weder auf ein T-Shirt drucken oder an die Wand hängen lässt, finden Sie zwischen zwei Buchdeckeln: Bücher über Kunst können Sie ebenfalls kaufen.   Viele Artikel sind Einzelstücke oder signiert, was den Preis ordentlich in die Höhe schnalzt: Die Vasen von Eduardo Sarabia kosten über 7.000 Pfund und sind als Mitbringsel ein wenig zu fragil, aber die Armbänder von Damien Hirst um schicke 17.000 Pfund können Sie gleich am Handgelenk nach Hause tragen und die machen beim Übergepäck keinen Unterschied. Etwas billiger sind die Badetücher von Peter Doig oder Jeff Koons um 60 Pfund: Wer ein wahrer Kunstkenner ist, legt sich mit so einem Teil an den Strand.   Eines ist gewiss: Sie müssen bald mal wieder reinschauen, dann gibt's andere Auflagen, die limitiert sind, andere Einzelstücke zu begutachten und andere Unterschriften, die in der Sammlung noch fehlen.

Honest Jon?s

Es soll ja Leute geben, die fahren auf Urlaub, steigen im nächsten Plattengeschäft ab und kommen erst nach zwei Wochen wieder raus. Wer diese Begeisterung teilt, sollte sich das Honest Jon's nicht entgehen lassen: Hier wird alles verkauft, was die Plattenproduktion auf den Markt wirft.   Spezialisiert auf Jazz, Funk und Reggae, gibt es eine eigene Abteilung für "outernational": beim näheren Hinsehen auch nur ein kreativer Name für Ethno, also Musik aus Ländern, in die man selbst gern mal fahren würde, wahrscheinlich nie hinkommt und deshalb im verregneten London eine Platte zum Thema kauft.   Neben der Konkurrenz vertreibt Honest Jon's auch noch das eigene Kultlabel: Unter ihren Fittichen befinden sich unter anderem "Trembling Bells", "Katell Keineg" oder "Africa Boogaloo". Unterm Strich: Was hier am Plattenteller serviert wird, ist der Rhythmus, der angesagt ist.

Blitz

John Howlin ist stolz. Auf seine umfangreiche Swatch-Kollektion aus den 80er-Jahren. Schon mit 13 trug er lieber Secondhand-Militärhosen als hippe Jeans. Diese Vorliebe ist ihm geblieben: Er renovierte gemeinsam mit seinen Partnern eine alte Möbelfabrik und drapiert seit 2011 im Blitz-Vintage-Departmentstore bei der Londoner Brick Lane seine Lieblingsteile - ähnlich einer Kunstinstallation.   Links ein vergilbtes Buch, rechts ein smarter Koffer. Daneben: Sonnenbrillen, Platten und ein Kinosessel. Und dazwischen? Ehrwürdige Designerstücke von Vivienne Westwood, Alexander Mc-Queen und aus den amerikanischen 40er- und 50er-Jahren. Aus dem Laden mit den burgunderroten Ziegelwänden und den original erhaltenen Bodenbrettern kommt man so schnell nicht hinaus. Die 9.000 Quadratmeter, verteilt auf zwei Stockwerke, sind voll mit Erinnerungsstücken, Noch-nie-Gesehenem und anderen Hinguckern. Da ist es gar nicht so einfach, Johns Uhren zu finden!