Flug Berlin

Berlin

Die deutsche Weltstadt an der Spree ist nicht nur das politische Zentrum des Landes, sondern auch ein Magnet für Kulturliebhaber und Partyfans. Hier können Sie die Zentren der Macht besichtigen, sich an Opern, Theatern, Galerien und Museen erfreuen oder zahlreiche Diskotheken, Bars, Cafés und Spielhallen besuchen. Bei Ihrem ersten Flug nach Berlin, TXL, sollten Sie sich auf jeden Fall die Highlights der Stadt wie das Brandenburger Tor, den Reichstag, den Berliner Dom und die Schlösser Charlottenburg und Bellevue ansehen. Eine weitere Hauptattraktion ist die Museumsinsel mit der Nationalgalerie, die Bilder vom Klassizismus bis zur Moderne ausstellt, dem Pergamonmuseum sowie dem Alten Museum mit seiner Antikensammlung. Am Gendarmenmarkt können Sie den Deutschen Dom, den Französischen Dom und das Konzerthaus besichtigen. Für die Abendunterhaltung haben Sie die Wahl zwischen der Staatsoper Unter den Linden, dem Deutschen Theater, der Volksbühne und vielen anderen Schauspielhäusern. Ein Spaziergang durch den Botanischen Garten, den Viktoriapark, den Volkspark Friedrichshain oder den Zoologischen Garten sorgt für entspannende Momente. Am Berliner Nachtleben nehmen Sie in Klubs wie dem Week-End, Magnet oder Havanna teil. Bei einer Fahrt in die Umgebung sollten Sie auch das Schloss Sanssouci in Potsdam und das Havelland mit seinen Seen besuchen. Mit seinen historischen Stätten, einem umfangreichen Kultur- und Veranstaltungskalender sowie zahlreichen Galerien, Restaurants und Geschäften ist Berlin immer eine Reise wert.

Flüge ab Berlin (TXL)

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Berlin

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Berlin:

Platoon Gallery

Ein Platz zum Experimentieren für Künstler und Kreative - so versteht sich das Kunst-Kommunikations-Netzwerk Platoon Kunsthalle am Prenzlauer Berg. Weil die Diskussion um einen Standort des Europa-Hauptquartiers in Berlin (gegründet wurde Platoon dort schon 2000) ein Zeiterl dauerte, hat man im Sommer 2012 kurzerhand 34 Frachtcontainer genommen und damit einen Raum für Kunstprojekte, Workshops und Events geschaffen. Da sprayen Künstler live ein Graffiti, während dazu der DJ spielt, oder sie werken in einem Container während ihres Residency-Aufenthalts. Da shoppt man Vintage-Sachen bei The Wardrobe jeden ersten Samstag im Monat. Oder man hängt in der Worklounge ab, um Ideen auszutauschen und Neues zu entwickeln.   Das modulare Kunstkonstrukt in den Containern ist auf zwei Jahre und 4.500 Quadratmetern angelegt. Platoon Cultural Development, wie sich die Organisation nennt, hat seinen Anfang 2009 übrigens in Seoul gefunden - seitdem wächst das weltumspannende Netzwerk.

Jewish Museum

Auch wenn Ihre Aufnahmefähigkeit in Sachen Geschichte schon erschöpft ist, ins Jüdische Museum sollten Sie trotzdem gehen. Das Gebäude ist eines der herausragendsten Beispiele für kreative und innovative Museumsarchitektur - Daniel Liebeskind hat hier ganze Arbeit geleistet und sich einen explodierenden Davidstern als Vorlage für das Gebäude genommen. Wenn dann der Mund, der ob so viel baulicher Schönheit garantiert ganz weit aufgeht, wieder zu geklappt ist, dann kommt das Interesse an der tragischen Geschichte der Berliner Juden von selbst. Das Museum ist allerdings nicht nur ein Archiv der Vergangenheit, sondern auch ein Zentrum für deutsch-jüdische Kultur. Auf 3000 Metern wird man dazu eingeladen, sich mit der jüdischen Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen und sie stückweise zu begreifen. Auch außerhalb des Gebäudes gedenkt man jenen Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft, die im Krieg ermordet wurden. Wer aufmerksam ist, der findet in der gesamten Stadt sogenannte Stolpersteine - Gedenktafeln auf Messing, die die Namen der Verstorbenen unvergessen machen. Imposanter ist das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von Peter Eisenmann. 2711 Stellen in der Nähe des Potsdamer Platzes erinnern an die sechs Millionen Opfer.

A Stoll Along the

Es mag nicht nach der vollen Ferien-Action klingen, ist aber ein beeindruckendes Erlebnis. Nehmen Sie sich Zeit um, die Berliner Mauer entlangzuspazieren, zumindest ein Stück weit und zumindest das, was von ihr übriggeblieben ist. Starten Sie am Checkpoint Charlie, das Museum gibt in interessanten Ausstellungen einen Einblick in die Geschichte der Mauer, des Mauerfalls, die erfinderischen Flüchtlinge und das Geschehen am Checkpoint. Mit so viel Wissen gewappnet spaziert es sich noch besser, weil Sie jetzt Zeit haben, sich Gedanken zu machen. In der Mühlenstraße ist das längste durchgehende Stück der Mauer, es wurde von mehr als 100 Künstlern aus aller Welt bemalt. Mit über 1300 Metern ist sie nicht nur Wegweiser für einen längeren Fußmarsch, sondern auch die weltweit größte Open Air Galerie. Die Bilder an der Wand sind nicht düster, sondern farbenfroh und bringen den Enthusiasmus der Künstler über die Öffnung der Grenze zum Ausdruck. Kamera nicht vergessen!

ESSEN & TRINKEN in Berlin:

Alpenstück

Wann war das nochmal? Das weiß keiner so genau. Aber irgendwann kam in Berlin der Tag, an dem es schick wurde für die Österreichische Küche zu schwärmen. Wer Freunde in Deutschland hat, trägt Käsewurst und Mannerschnitten zur Post, um den Armen die Zeit bis zum nächsten Wiener Schnitzel zu verkürzen. Sparen Sie sich den Weg zur Post - schicken Sie die sehnsüchtigen Gaumen ins Alpenstück. Hier wird alles frisch gekocht, aus hochwertigen Zutaten. Pluspunkt. Zweiter Pluspunkt ist die Karte, die lauter Köstlichkeiten aus Süddeutschland und Österreich anpreist: Spätzle, Schnitzel, Apfelstrudel - Alpenherz, was willst du mehr? Einen Obstler vielleicht? Dann wähle aus den besten 40. Als Draufgabe ist das Lokal supernett eingerichtet, persönliches Lieblingsdetail sind die Wände, die mit gestapelten Schindeln verkleidet sind. Dresscode: Nicht Lederhose, nicht Dirndl.

Gorki Park

Eine Priese Russland gehört zum Berlin-Trip irgendwie dazu. Wer noch nicht im Café Burger bei der Russendisko war und keinen Roman von Vladimir Kaminer im Gepäck hat, der hat eine letzte Chance auf Russen-Schick: Das Gorki Park.   Hier geht man alles mit russischer Wurstigkeit an: Das Personal ist alles andere als flink, dafür aber freundlich und russisch. Die Musik ist russisch, Essen und Bier sowieso. Grund genug für Studenten und Künstler, sich immer und immer wieder hier zu treffen: Zum Milchkaffee, zum Biertrinken, zum Feierabend-Vodka. Vodka kommt in zwölf Sorten daher - eine Degustation ist aber nur den Hartgesottenen zu empfehlen.   Russischer Trick für die Standfestigkeit: Immer einen kleinen Happen zum Schnaps dazu essen, am Besten ein Essiggurkerl. Nur so bleibt die Birne annähernd klar und nur so haben Sie die Chance, es am Tag danach zum Frühstück zu schaffen. Das Frühstück ist legendär, vor allem der Brunch am Wochenende.

Margaux

Was halten Sie eigentlich von den verrückten Köchen, die sämtliche Konsistenz-Konventionen über Bord schmeißen und Ihnen plötzlich Schokolade-Luft und Suppen-Staub servieren? Wissen Sie nicht? Dann sollten Sie unbedingt im Margaux vorbeischauen und ein Stück geeiste Berliner Luft einatmen oder am Mineralwassergelee knabbern. Unser Fazit: Eher faszinierend, als unsinnig! Die Aromen explodieren, die Geschmacksknospen wundern sich, das Feinschmeckerherz jubiliert.   Freilich gehört das Margaux unbestritten unter die Top Fünf der besten Berliner Restaurants. Um so mehr verblüfft es, dass man sich nicht wie ein undergedresstes Häufchen Elend hinter Mini-Portionen versteckt, sonder in gemütlicher Atmosphäre ein perfektes Essen genießt. Für das ist Inhaber und Koch Stephan Hentschel verantwortlich. Der setzt prinzipiell auf frische Zutaten, extravagante Wildkräuter und Himalaya-Salze.

SHOPPING in Berlin:

Andreas Murkudis

Früher war an derselben Stelle der Tagesspiegel untergebracht, heute befindet sich in der großen Halle in der Potsdamer Straße 81E der neue Concept Store von Andreas Murkudis.   Andreas Murkudis, der acht Jahre zuvor seinen Concept Store in einem historischen Hinterhof in der Münzstraße in Berlin Mitte hatte, ist seit jeher leidenschaftlicher Sammler. Auf nun 1.000 Quadratmetern Fläche präsentiert er seine ausgewählten Produkte und Kollektionen. Darunter sind Marken wie Celine, Balenciaga, Maison Martin Margiela, Dries van Noten und die Mode seines Bruders Kostas Murkudis. Auch seine Lieblingsschokolade von Erich Hamann, die er seit über 20 Jahren verkauft, ist im neuen Store erhältlich. Die Bandbreite umfasst neben Mode und Design aber noch mehr: Parfums, Kosmetik und sogar Brände und Liköre sind erhältlich. Der Store, der nebenbei sieben Meter hoch ist, wurde vom Architektenbüro AAS Gonzalez/Haase entwickelt. 

Wunderkind

Wir könnten uns sehr gut vorstellen, dass Wolfgang Joop nicht mehr gezwungen ist auf sein halb-sauer verdientes Geld zu schauen. Faulenzen kommt für den passionierten Mode-Meister offenbar trotzdem nicht in Frage und schwuppdiwupp zaubert der Zar ein neues Konzept aus dem nicht vorhandenen Hut. Wunderkind nennt sich das jüngste Label von Joop, das dem Designer die Freiheit gegeben hat, sich noch einmal ganz neu zu erfinden. Die Kreationen sind jung und feminin, meist straight, selten verspielt und irgendwie unschlagbar. Leider auch unschlagbar teuer und so macht es durchaus Sinn und Freude, sich in der Vintage Abteilung des Labels einzufinden. Das Zeug ist für wahre Fashion-Victims untragbar alt, für jene, die klassische Mode auch gerne noch eine Saison später tragen, genau das Richtige. Das Ambiente ist beinahe so nobel wie das im Flagshipstore in der Markgrafenstraße. Dort gibt's die aktuellen Kollektionen.

Shusta

Hier sind die Szene-Schuster am Werk: Auf 60 Quadratmetern gibt es alles, was die Füße des Trendsetters gerne überstreifen würden und als Draufgabe noch die schicksten Taschenlabels aus Europa. Namen gefällig? Latitude Femme, Dico und Abro. WASTE aus Barcelona, Veja aus Frankreich. Die beiden letztgenannten designen nicht nur für's Auge, sondern auch für's gute Gewissen: Die gesamten Kollektionen werden aus Fair Trade Rohstoffen und recycelten Materialien gefertigt. Ansonsten gibt es weit Gereistes aus Skandinavien, Italien, Spanien und Portugal. Das Motto: Unbekannt sollten die Schuhe und Labels sein - zumindest der breiten Masse. Die Einrichtung des Concept Store ist recht minimalistisch gehalten - jeder Schuh hat sein eigenes kleines Schaufenster, das perfekt beleuchtet ist. Schuhfetischisten sind sich einig: So sollte der beste Freund des Menschen behandelt werden. Gut behandelt werden auch die Kunden: Die Beratung ist top, probiert wird auf einer überdimensionierten Ledercouch. Selbst wenn sich rundherum schon die Schuhe stapeln, bleibt das Personal freundlich. Das weiß nämlich ganz genau, wie schwierig das ist, wenn man nicht in einen, sondern in alle verliebt ist.

ÜBERNACHTEN in Berlin:

No Hotel

Sie buchen sicher kein Hotel? Dann ist No Hotel das Richtige für Sie. Mit einem herkömmlichen Hotel verbindet diese Institution nur, dass Gäste aus aller Welt für einen kleinen Obulus hier übernachten können. Ansonsten ist es eher so, als hätte Ihre Berliner Freundin Ihnen die Bude überlassen, weil sie selbst gerade ausgeflogen ist. Hoffentlich nicht wörtlich. Denn Sie befinden sich im 21. Stockwerk eines original Plattenbaus aus dem Jahre 1967. Die Zeiten, in denen die Leute aus den Platten geflüchtet sind, sind vorbei: Heute ist es unter Studenten sogar wieder in, in eine Platte zu ziehen. Wie auch immer. Was Sie über die Architektur der DDR und ihre Auswirkungen wissen wollten, das erfahren Sie hier. Und die Nachbarn? Die reichen vom DDR-Überbleibsel älteren Semesters zu jungen Trendsettern, die den Wert eines Plattenbaus erkannt haben. Hoffentlich widerfährt Ihnen dasselbe! Was dabei helfen könnte? Ihre Berliner Freundin hat wirklich Geschmack und ihre Wohnung mit Designklassikern ausgestattet, die Ostalgiker-Herzen höher schlagen lassen!

Soho House

Eigentlich darf diesen Private Members Club in Berlin Mitte nur betreten, wer Mitglied oder dessen Begleitung ist. Es sein denn: Man bucht ein Hotelzimmer.   Die Größe der 40 Zimmer liegt zwischen 24 bis 118 Quadratmetern - die größten unter ihnen haben sogar einen eigenen Essbereich, eine Sitzecke und eine frei stehende Badewanne. Wer den Abend nicht am Plattenspieler und mit der bereit stehenden Vinyl-Sammlung verbringen möchte, erkundet am besten das Haus. Zum Beispiel die Bar am Swimming Pool auf der Dachterrasse, die Club Bar mit angeschlossener House Kitchen - das ist das ehemalige Büro des DDR Staatspräsidenten Wilhelm Pieck, das heute als Restaurant und Bar dient. Oder den Spa mit angeschlossenem Gym. Oder das plüschige Kino, in dem Vorführungen in 3D, HD und 35 Millimeter gezeigt werden.   Sensationell: Die günstigsten Zimmer für dieses exklusive Etablissement liegen bei 100 Euro.

Andel's Hotel

Berlin Alexanderplatz? Gleich nebenan. Ob Sie den allerdings auch besuchen oder lieber im Hotel bleiben wird sich erst herausstellen. Denn so schick wie in Andel's Hotel residiert man nicht alle Tage: Das Designhotel wurde von den britischen Designern Jestico & Whiles eingerichtet und hat außer tollen Zimmern noch einiges zu bieten. Zum Beispiel einen fantastischen Wellnessbereich und vier außergewöhnliche Restaurants. Für ein Designhotel ist das Andel's ziemlich groß - es verfügt über etwa 500 Zimmer, eine großzügige Lobby und einen eleganten Salon. Trotzdem gehen Sie hier nicht verloren, denn irgendwie ist es trotz der Größe gelungen, eine heimelige Atmosphäre zu schaffen - jenseits des anonymen Flair großer Hotelketten. Geschickt ist avantgardistisches Design mit beruhigendem Minimalismus verquirlt, dazu noch eine handvoll Farben. Besuchen Sie unbedingt die Sky Bar - der Blick auf die Stadt ist überwältigend. Eine Nacht im Doppelzimmer gibt's ab ca. 98 Euro

Flugplan

Flugnummer von nach ab an Flugtage Reisedauer Gültigkeit
 
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OS 273 VIE TXL 20:05 21:20
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01:15 13.05.2015 - 23.10.2015

Berlin liegt in Ostdeutschland an den Flüssen Spree und Havel. Sie ist mit über 3 Millionen Einwohnern Deutschlands bevölkerungsreichste Stadt und Sitz der Bundesregierung. Gleichzeitig stellt Berlin auch eines der 16 deutschen Bundesländer dar.