Flug Berlin

Berlin

Die deutsche Weltstadt an der Spree ist nicht nur das politische Zentrum des Landes, sondern auch ein Magnet für Kulturliebhaber und Partyfans. Hier können Sie die Zentren der Macht besichtigen, sich an Opern, Theatern, Galerien und Museen erfreuen oder zahlreiche Diskotheken, Bars, Cafés und Spielhallen besuchen. Bei Ihrem ersten Flug nach Berlin, TXL, sollten Sie sich auf jeden Fall die Highlights der Stadt wie das Brandenburger Tor, den Reichstag, den Berliner Dom und die Schlösser Charlottenburg und Bellevue ansehen. Eine weitere Hauptattraktion ist die Museumsinsel mit der Nationalgalerie, die Bilder vom Klassizismus bis zur Moderne ausstellt, dem Pergamonmuseum sowie dem Alten Museum mit seiner Antikensammlung. Am Gendarmenmarkt können Sie den Deutschen Dom, den Französischen Dom und das Konzerthaus besichtigen. Für die Abendunterhaltung haben Sie die Wahl zwischen der Staatsoper Unter den Linden, dem Deutschen Theater, der Volksbühne und vielen anderen Schauspielhäusern. Ein Spaziergang durch den Botanischen Garten, den Viktoriapark, den Volkspark Friedrichshain oder den Zoologischen Garten sorgt für entspannende Momente. Am Berliner Nachtleben nehmen Sie in Klubs wie dem Week-End, Magnet oder Havanna teil. Bei einer Fahrt in die Umgebung sollten Sie auch das Schloss Sanssouci in Potsdam und das Havelland mit seinen Seen besuchen. Mit seinen historischen Stätten, einem umfangreichen Kultur- und Veranstaltungskalender sowie zahlreichen Galerien, Restaurants und Geschäften ist Berlin immer eine Reise wert.

Flüge ab Berlin (TXL)

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ESSEN & TRINKEN in Berlin:

Cupcake Bakery

 Cupcake Bakery

Es ist noch gar nicht lange her, da hat man hierzulande unter Cupcake ...ähem... rein gar nichts verstanden. Das hat sich schlagartig geändert als Carrie in SATC in einen Cupcake biss und genoss. Was Carrie macht, hat Stil, was Carrie macht, wollen plötzlich ganz viele machen, auch in Europa.So hat der kleine, zarte Kuchen seine Weltreise antreten müssen. Gut angekommen ist er, danke der Nachfrage. Zum Beispiel in Berlin, in der Cupcake Bakery. Wo der Muffin aus den Ohren staubt, schmiert der Cupcake der Naschkatze Creme ums Maul. Die herrlich bunte Mütze, die die Küchlein mit Stolz tragen, besteht aus aromatisierter Butter oder Frischkäse, je nach Kalorienbedarf. Die Bakery kann in Punkto zuckersüß mit den Produkten mithalten: Irgendwie fühlt man sich wie in einer Puppenstube und hat plötzlich ganz angenehm gute Laune.

Gorki Park

 Gorki Park

Eine Priese Russland gehört zum Berlin-Trip irgendwie dazu. Wer noch nicht im Café Burger bei der Russendisko war und keinen Roman von Vladimir Kaminer im Gepäck hat, der hat eine letzte Chance auf Russen-Schick: Das Gorki Park.   Hier geht man alles mit russischer Wurstigkeit an: Das Personal ist alles andere als flink, dafür aber freundlich und russisch. Die Musik ist russisch, Essen und Bier sowieso. Grund genug für Studenten und Künstler, sich immer und immer wieder hier zu treffen: Zum Milchkaffee, zum Biertrinken, zum Feierabend-Vodka. Vodka kommt in zwölf Sorten daher - eine Degustation ist aber nur den Hartgesottenen zu empfehlen.   Russischer Trick für die Standfestigkeit: Immer einen kleinen Happen zum Schnaps dazu essen, am Besten ein Essiggurkerl. Nur so bleibt die Birne annähernd klar und nur so haben Sie die Chance, es am Tag danach zum Frühstück zu schaffen. Das Frühstück ist legendär, vor allem der Brunch am Wochenende.

Margaux

 Margaux

Was halten Sie eigentlich von den verrückten Köchen, die sämtliche Konsistenz-Konventionen über Bord schmeißen und Ihnen plötzlich Schokolade-Luft und Suppen-Staub servieren? Wissen Sie nicht? Dann sollten Sie unbedingt im Margaux vorbeischauen und ein Stück geeiste Berliner Luft einatmen oder am Mineralwassergelee knabbern. Unser Fazit: Eher faszinierend, als unsinnig! Die Aromen explodieren, die Geschmacksknospen wundern sich, das Feinschmeckerherz jubiliert.   Freilich gehört das Margaux unbestritten unter die Top Fünf der besten Berliner Restaurants. Um so mehr verblüfft es, dass man sich nicht wie ein undergedresstes Häufchen Elend hinter Mini-Portionen versteckt, sonder in gemütlicher Atmosphäre ein perfektes Essen genießt. Für das ist Inhaber und Koch Stephan Hentschel verantwortlich. Der setzt prinzipiell auf frische Zutaten, extravagante Wildkräuter und Himalaya-Salze.

ÜBERNACHTEN in Berlin:

Arte Luise

 Arte Luise

Arte Luise ist ein Kunsthotel, ein gemütliches noch dazu. Das klassizistische Gebäude, das aus 1825 stammt, hat die beiden (damals) jungen Besitzer dazu inspiriert, nach der Wende ein Hotel zu eröffnen, das dem Chelsea Hotel nachempfunden ist, und das war ja immerhin die Künstler- und Literatenbude schlechthin.   Auch in der kleinen Schwester namens Luise hält man den künstlerischen Anspruch hoch: Die Räume sind von kreativen Köpfen unterschiedlichster Herkunft gestaltet - aktuell unter anderem aus Köln, New York und den Meisterschülern der Berliner Hochschule der Künste. Zwei bis drei Jahre sollten die Zimmer so bleiben, dann werden die Farben und Formen neu gemischt.   Achtung: Zum Denken und Sinnieren könnte es in einigen Räumen ein wenig zu laut sein. Wer also nicht wie Bukowski tickt, der sollte sich nach einem ruhigen Zimmer erkundigen - ein paar davon gibt's. Eine Nacht im Doppelzimmer gibt's ab 79 Euro.

Soho House

 Soho House

Eigentlich darf diesen Private Members Club in Berlin Mitte nur betreten, wer Mitglied oder dessen Begleitung ist. Es sein denn: Man bucht ein Hotelzimmer.   Die Größe der 40 Zimmer liegt zwischen 24 bis 118 Quadratmetern - die größten unter ihnen haben sogar einen eigenen Essbereich, eine Sitzecke und eine frei stehende Badewanne. Wer den Abend nicht am Plattenspieler und mit der bereit stehenden Vinyl-Sammlung verbringen möchte, erkundet am besten das Haus. Zum Beispiel die Bar am Swimming Pool auf der Dachterrasse, die Club Bar mit angeschlossener House Kitchen - das ist das ehemalige Büro des DDR Staatspräsidenten Wilhelm Pieck, das heute als Restaurant und Bar dient. Oder den Spa mit angeschlossenem Gym. Oder das plüschige Kino, in dem Vorführungen in 3D, HD und 35 Millimeter gezeigt werden.   Sensationell: Die günstigsten Zimmer für dieses exklusive Etablissement liegen bei 100 Euro.

Propeller Island

 Propeller Island

Dieses Hotel ist keine bloße Unterkunft, es ist ein Gesamtkunstwerk. Kein Wunder, hier ist auch ein kreativer Hausherr am Werke: Lars Stroschen ist Musiker und wollte mit zwei Gästezimmern in seiner Wohnung das nötige Kleingeld für Studio und neue Projekte lukrieren. Die Zimmer waren schnell so beliebt, dass Stroschen eine Pension kaufte und noch ein paar Räume mehr konzipierte. Propeller Island ist wahrscheinlich das kreativste Hotel der Stadt, superhipp und ultracool.   Suchen Sie sich Ihr Lieblingszimmer aus: Vielleicht ist es der Symbol-Raum, der voll von weißen Quadraten ist, auf die mit Schwarzem Pinselstrich reduzierte Symbole für eigentlich eh alles gemalt sind. Der Mirror Room ist komplett verspiegelt und nichts für Paranoide - man befindet sich nämlich in einem begehbaren Kaleidoskop und sieht sich selbst nicht nur mehrmals täglich, sondern auch täglich mehrmals. Die stylische Gruft ist etwas für den morbiden Geschmack: Sie schlafen in Särgen oder suchen sich einen Platz im darunterliegenden Labyrinth. Ziemlich verdreht ist das Upside-Down Zimmer, wo die Möbel von der Decke hängen - verkehrt natürlich. Zum Glück ist das ein Vierbettzimmer. Wie man die wohl benützt? Eine Nacht im Doppelzimmer gibt's ab 94 Euro.

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Berlin:

A Stoll Along the

 A Stoll Along the

Es mag nicht nach der vollen Ferien-Action klingen, ist aber ein beeindruckendes Erlebnis. Nehmen Sie sich Zeit um, die Berliner Mauer entlangzuspazieren, zumindest ein Stück weit und zumindest das, was von ihr übriggeblieben ist. Starten Sie am Checkpoint Charlie, das Museum gibt in interessanten Ausstellungen einen Einblick in die Geschichte der Mauer, des Mauerfalls, die erfinderischen Flüchtlinge und das Geschehen am Checkpoint. Mit so viel Wissen gewappnet spaziert es sich noch besser, weil Sie jetzt Zeit haben, sich Gedanken zu machen. In der Mühlenstraße ist das längste durchgehende Stück der Mauer, es wurde von mehr als 100 Künstlern aus aller Welt bemalt. Mit über 1300 Metern ist sie nicht nur Wegweiser für einen längeren Fußmarsch, sondern auch die weltweit größte Open Air Galerie. Die Bilder an der Wand sind nicht düster, sondern farbenfroh und bringen den Enthusiasmus der Künstler über die Öffnung der Grenze zum Ausdruck. Kamera nicht vergessen!

Teufelsberg

 Teufelsberg

Auf geht's in den Grunewald und auf dessen höchste Erhebung: Den Teufelsberg. Mit seinen stolzen, weil künstlichen, 115 Metern. Der Berg wurde aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs errichtet und lockt, bei halbwegs gutem Wetter, Spaziergänger, Mountainbiker und Drachenflieger, im Winter Langläufer und Rodler, an die frische Luft. Die Aussicht ist toll und reicht weit ins Berliner Umland einerseits, andererseits über die Skyline der City.Was man heute genießt, war einst der Grund, hier einen Spionageposten einzurichten: Im kalten Krieg befanden sich hier Abhöranlagen die von Amis und Briten genutzt wurden. Immer wieder verschlägt es Neugierdsnasen ins Innere der verfallenen Anlage, obwohl dies streng verboten und die Anlage offiziell abgesperrt ist. Scheinbar ist die Baugenehmigung verfallen - eine Wohn- und Hotelanlage war geplant, danach wollte David Lynch eine Kreuzung aus Uni und Meditationshaus errichten. zum Glück wurde nichts draus und so ist der Teufelsberg ein recht wilder Berg mit reizvoller Landschaft - sogar Wein wird angebaut. Wer ins Grüne will um Energie zu tanken soll's hier tun. Tipp: Packen Sie die Badehose ein, am Weg zum Berg passieren Sie den Teufelssee. Badehose vergessen? Fällt bei der FKK-Dichte auch nicht auf.

Gruselkabinett

 Gruselkabinett

Wer sich traut, der steige in den Gruselbunker. Der wurde 1943 erbaut und verfügt über fünf Stockwerke, die einen etwas makaberen thematischen Mix anbieten. Zum einen verbirgt sich im fensterlosen Inneren ein herrlich nostalgisches Gruselkabinett, zum anderen widmet man sich in einem Stockwerk der nicht minder grusligen Geschichte rund um den Bunker. Stärken Sie sich erst einmal mit einem Glas Waldmeisterbrause in der Bar und starten Sie dann mit einem Ausflug in die mittelalterliche Medizin und Quacksalberei. Da wird geschröpft und es werden Finger amputiert, während sich die Puppen hydraulisch langsam bewegen und die Schreie vom Band schon leicht eiern. Weiter geht's in den Raum der vielen Augen, zu viele um ehrlich zu sein, und durch ein Labyrinth. Wenn Sie dann einen Raum betreten, wo scheinbar gar nichts auf Sie wartet, dann sollten Sie extra vorsichtig sein. Ein lustiges, herrlich altmodisches Gruselerlebnis für Erwachsene mit Humor und Kinder ohne Furcht.

SHOPPING in Berlin:

The Corner East

 The Corner East

Herzlich willkommen im Vatikan. Nein, hier geht es weder altbacken, noch religiös zu und man ist hier auch alles andere als von Vorgestern. Die Inhaber der vielleicht hippsten Ecke der Stadt, Josef Voelk und Emmanuel Bayser, gelten dennoch als die Mode-Päpste von Berlin und zwar in der gesamten Mode- und Designszene. Während der eine für die Vogue schreibt, kleidet der andere Katie Holmes ein. Wenn der andere im GQ Modestatements abgibt, nimmt der eine Tom Cruise mit zum Shopping. Im Laden tummeln sich große, elegante Labels wie Balenciaga, Lanvin, Stella McCartney und Marc Jacobs. Wenn Sie sich hier beraten lassen sind Sie in Sachen Mode ganz vorne dabei, denn die beiden Herren wissen wirklich, was übermorgen von gestern ist. Tipp: Seien Sie auf alles gefasst, als Draufgabe gibt es Kosmetik, Bücher, Möbel und Accessoires.

Michalsky

 Michalsky

Die Michalsky-Modenacht war früher essentieller Teil der Fashion Week auf dem Bebelplatz in Berlin, der Namensgeber ist aus der Modeszene nicht wegzudenken. Zugegeben: Die Michalsky-StyleNite im Berliner Friedrichstadtpalast, die als Höhepunkt der Fashion Week 2009 geplant war, war nicht sehr gelungen. Hilary Swank, Milla Jovovich, Matt Dillon und Wolfgang Joop zogen nach kurzer Zeit gelangweilt ins Szene-Restaurant Grill Royal ab. Wir meinen: An der Mode kann es nicht liegen, außer, die ist inzwischen zu tragbar für den großen weiten Catwalk. Seit 2008 gibt es das Neueste von Michael Michalsky in seiner Boutique in einer Gründerzeitvilla am Monbijouplatz. Hier werden seine Labels MICHALSKY, M-67 Michalsky Jeans und MICHALSKY-Eyewear an trendbewusste Berliner verkauft. Die Einrichtung des Ladens erinnert an Paris und an Haute Couture. Die Mode ist dagegen ziemlich lässig, ein wenig sportlich und beinahe alltagstauglich. Natürlich gibt es auch etwas für den ganz großen Auftritt: traumhaft fließende  Abendkleider.

Eisdieler

 Eisdieler

Naschkatzen sollten den Laden meiden - eine herbe Enttäuschung wäre unvermeidlich. Der Name ist hier nämlich ausnahmsweise nicht Programm und so können Sie sich den Traum vom Süßen und Kalten gleich abschminken! Eisdieler steht für die kreativen Ergüsse von vier jungen Designern, die allesamt mehr oder weniger in die Schublade Clubwear reinpassen. Urbaner schick oder schicke Lässigkeit ist dann eigentlich auch schon wurst. Cool muss es sein und sich zum Nachtflug in die Clubs eignen. Da man nicht alles selbst machen kann, geben ab und an auch Künstler ihren Senf dazu: Vor gar nicht langer Zeit hat zum Beispiel Jim Avignon Schuhe für die Eisdieler designt. Günstig ist es freilich nicht, sich mit Mode von einem der freshesten Labels der Stadt auszustatten. Kult kostet: Ein einfaches Shirt mit Branding gibt's ab ca. 25 Euro.

red|guide Berlin

Flugplan (Auszug)

Flüge ab Berlin Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
TXL - VIE OS 272 09:25 - 10:45 01:20 320
TXL - VIE OS 274 06:30 - 07:55 01:25 320
TXL - VIE OS 276 18:45 - 20:05 01:20 320
TXL - VIE OS 292 14:05 - 15:30 01:25 320
Flüge nach Berlin Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
VIE - TXL OS 271 06:10 - 07:35 01:25 320
VIE - TXL OS 273 19:30 - 20:50 01:20 320
VIE - TXL OS 275 16:35 - 17:55 01:20 320
VIE - TXL OS 291 12:00 - 13:20 01:20 320

Berlin liegt in Ostdeutschland an den Flüssen Spree und Havel. Sie ist mit über 3 Millionen Einwohnern Deutschlands bevölkerungsreichste Stadt und Sitz der Bundesregierung. Gleichzeitig stellt Berlin auch eines der 16 deutschen Bundesländer dar.