Flug Berlin

Berlin

Die deutsche Weltstadt an der Spree ist nicht nur das politische Zentrum des Landes, sondern auch ein Magnet für Kulturliebhaber und Partyfans. Hier können Sie die Zentren der Macht besichtigen, sich an Opern, Theatern, Galerien und Museen erfreuen oder zahlreiche Diskotheken, Bars, Cafés und Spielhallen besuchen. Bei Ihrem ersten Flug nach Berlin, TXL, sollten Sie sich auf jeden Fall die Highlights der Stadt wie das Brandenburger Tor, den Reichstag, den Berliner Dom und die Schlösser Charlottenburg und Bellevue ansehen. Eine weitere Hauptattraktion ist die Museumsinsel mit der Nationalgalerie, die Bilder vom Klassizismus bis zur Moderne ausstellt, dem Pergamonmuseum sowie dem Alten Museum mit seiner Antikensammlung. Am Gendarmenmarkt können Sie den Deutschen Dom, den Französischen Dom und das Konzerthaus besichtigen. Für die Abendunterhaltung haben Sie die Wahl zwischen der Staatsoper Unter den Linden, dem Deutschen Theater, der Volksbühne und vielen anderen Schauspielhäusern. Ein Spaziergang durch den Botanischen Garten, den Viktoriapark, den Volkspark Friedrichshain oder den Zoologischen Garten sorgt für entspannende Momente. Am Berliner Nachtleben nehmen Sie in Klubs wie dem Week-End, Magnet oder Havanna teil. Bei einer Fahrt in die Umgebung sollten Sie auch das Schloss Sanssouci in Potsdam und das Havelland mit seinen Seen besuchen. Mit seinen historischen Stätten, einem umfangreichen Kultur- und Veranstaltungskalender sowie zahlreichen Galerien, Restaurants und Geschäften ist Berlin immer eine Reise wert.

Flüge ab Berlin (TXL)

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Berlin

SHOPPING in Berlin:

Michalsky

Die Michalsky-Modenacht war früher essentieller Teil der Fashion Week auf dem Bebelplatz in Berlin, der Namensgeber ist aus der Modeszene nicht wegzudenken. Zugegeben: Die Michalsky-StyleNite im Berliner Friedrichstadtpalast, die als Höhepunkt der Fashion Week 2009 geplant war, war nicht sehr gelungen. Hilary Swank, Milla Jovovich, Matt Dillon und Wolfgang Joop zogen nach kurzer Zeit gelangweilt ins Szene-Restaurant Grill Royal ab. Wir meinen: An der Mode kann es nicht liegen, außer, die ist inzwischen zu tragbar für den großen weiten Catwalk. Seit 2008 gibt es das Neueste von Michael Michalsky in seiner Boutique in einer Gründerzeitvilla am Monbijouplatz. Hier werden seine Labels MICHALSKY, M-67 Michalsky Jeans und MICHALSKY-Eyewear an trendbewusste Berliner verkauft. Die Einrichtung des Ladens erinnert an Paris und an Haute Couture. Die Mode ist dagegen ziemlich lässig, ein wenig sportlich und beinahe alltagstauglich. Natürlich gibt es auch etwas für den ganz großen Auftritt: traumhaft fließende  Abendkleider.

Eisdieler

Naschkatzen sollten den Laden meiden - eine herbe Enttäuschung wäre unvermeidlich. Der Name ist hier nämlich ausnahmsweise nicht Programm und so können Sie sich den Traum vom Süßen und Kalten gleich abschminken! Eisdieler steht für die kreativen Ergüsse von vier jungen Designern, die allesamt mehr oder weniger in die Schublade Clubwear reinpassen. Urbaner schick oder schicke Lässigkeit ist dann eigentlich auch schon wurst. Cool muss es sein und sich zum Nachtflug in die Clubs eignen. Da man nicht alles selbst machen kann, geben ab und an auch Künstler ihren Senf dazu: Vor gar nicht langer Zeit hat zum Beispiel Jim Avignon Schuhe für die Eisdieler designt. Günstig ist es freilich nicht, sich mit Mode von einem der freshesten Labels der Stadt auszustatten. Kult kostet: Ein einfaches Shirt mit Branding gibt's ab ca. 25 Euro.

Andreas Murkudis

Früher war an derselben Stelle der Tagesspiegel untergebracht, heute befindet sich in der großen Halle in der Potsdamer Straße 81E der neue Concept Store von Andreas Murkudis.   Andreas Murkudis, der acht Jahre zuvor seinen Concept Store in einem historischen Hinterhof in der Münzstraße in Berlin Mitte hatte, ist seit jeher leidenschaftlicher Sammler. Auf nun 1.000 Quadratmetern Fläche präsentiert er seine ausgewählten Produkte und Kollektionen. Darunter sind Marken wie Celine, Balenciaga, Maison Martin Margiela, Dries van Noten und die Mode seines Bruders Kostas Murkudis. Auch seine Lieblingsschokolade von Erich Hamann, die er seit über 20 Jahren verkauft, ist im neuen Store erhältlich. Die Bandbreite umfasst neben Mode und Design aber noch mehr: Parfums, Kosmetik und sogar Brände und Liköre sind erhältlich. Der Store, der nebenbei sieben Meter hoch ist, wurde vom Architektenbüro AAS Gonzalez/Haase entwickelt. 

ESSEN & TRINKEN in Berlin:

Kimchi Princess

Koreanisches Essen ist so eine Sache: Die einen kennen es nicht, denen ist es auch ziemlich wurst, assoziiert man doch eh nur altbekanntes Sushi und asiatischen Glutamat-Wok damit. Die, die aber schon einmal in den Genuss liebevoll gekochter koreanischer Spezialitäten gekommen sind, gehen meist eine lebenslange Liebesbeziehung - wenn auch eine recht einseitige - zu der interessanten Küche ein.Die Prinzessin der koreanischen Gerichte befindet sich mitten in Berlin, in einem ehemaligen Pizza-Laden. Das Design des Lokals ist urbaner, industrieller und noch ein bisschen stylischer als die restlichen Restaurants in Berlin. Die Tische massiv, die Bänke ebenso, dazu rot lackiertes Wellblech und fertig ist der Berliner Chic, der genauso auch in London zu finden sein könnte. Die Küche toppt das Design locker: Hier ist der Kimchi perfekt und das kann man tatsächlich nur über die wenigsten koreanischen Lokale sagen. Das Korean BBQ klingt modern, ist aber tatsächlich ein Klassiker der koreanischen Küche und macht Spaß: Hauchfeines Rindfleisch wird direkt in der Tischmitte zubereitet. Sesamblätter, Banchan, asiatische Krautwickler, selbstgerollt und schon haben die Geschmacksknospen allerhand Neuigkeiten zu verarbeiten.

Alpenstück

Wann war das nochmal? Das weiß keiner so genau. Aber irgendwann kam in Berlin der Tag, an dem es schick wurde für die Österreichische Küche zu schwärmen. Wer Freunde in Deutschland hat, trägt Käsewurst und Mannerschnitten zur Post, um den Armen die Zeit bis zum nächsten Wiener Schnitzel zu verkürzen. Sparen Sie sich den Weg zur Post - schicken Sie die sehnsüchtigen Gaumen ins Alpenstück. Hier wird alles frisch gekocht, aus hochwertigen Zutaten. Pluspunkt. Zweiter Pluspunkt ist die Karte, die lauter Köstlichkeiten aus Süddeutschland und Österreich anpreist: Spätzle, Schnitzel, Apfelstrudel - Alpenherz, was willst du mehr? Einen Obstler vielleicht? Dann wähle aus den besten 40. Als Draufgabe ist das Lokal supernett eingerichtet, persönliches Lieblingsdetail sind die Wände, die mit gestapelten Schindeln verkleidet sind. Dresscode: Nicht Lederhose, nicht Dirndl.

Gorki Park

Eine Priese Russland gehört zum Berlin-Trip irgendwie dazu. Wer noch nicht im Café Burger bei der Russendisko war und keinen Roman von Vladimir Kaminer im Gepäck hat, der hat eine letzte Chance auf Russen-Schick: Das Gorki Park.   Hier geht man alles mit russischer Wurstigkeit an: Das Personal ist alles andere als flink, dafür aber freundlich und russisch. Die Musik ist russisch, Essen und Bier sowieso. Grund genug für Studenten und Künstler, sich immer und immer wieder hier zu treffen: Zum Milchkaffee, zum Biertrinken, zum Feierabend-Vodka. Vodka kommt in zwölf Sorten daher - eine Degustation ist aber nur den Hartgesottenen zu empfehlen.   Russischer Trick für die Standfestigkeit: Immer einen kleinen Happen zum Schnaps dazu essen, am Besten ein Essiggurkerl. Nur so bleibt die Birne annähernd klar und nur so haben Sie die Chance, es am Tag danach zum Frühstück zu schaffen. Das Frühstück ist legendär, vor allem der Brunch am Wochenende.

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Berlin:

Jewish Museum

Auch wenn Ihre Aufnahmefähigkeit in Sachen Geschichte schon erschöpft ist, ins Jüdische Museum sollten Sie trotzdem gehen. Das Gebäude ist eines der herausragendsten Beispiele für kreative und innovative Museumsarchitektur - Daniel Liebeskind hat hier ganze Arbeit geleistet und sich einen explodierenden Davidstern als Vorlage für das Gebäude genommen. Wenn dann der Mund, der ob so viel baulicher Schönheit garantiert ganz weit aufgeht, wieder zu geklappt ist, dann kommt das Interesse an der tragischen Geschichte der Berliner Juden von selbst. Das Museum ist allerdings nicht nur ein Archiv der Vergangenheit, sondern auch ein Zentrum für deutsch-jüdische Kultur. Auf 3000 Metern wird man dazu eingeladen, sich mit der jüdischen Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen und sie stückweise zu begreifen. Auch außerhalb des Gebäudes gedenkt man jenen Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft, die im Krieg ermordet wurden. Wer aufmerksam ist, der findet in der gesamten Stadt sogenannte Stolpersteine - Gedenktafeln auf Messing, die die Namen der Verstorbenen unvergessen machen. Imposanter ist das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von Peter Eisenmann. 2711 Stellen in der Nähe des Potsdamer Platzes erinnern an die sechs Millionen Opfer.

Unter den Linden

Berlin Museum Unter den Linden

Collection Boros

Hell, luftig, freundlich und weiß: So geht es in den meisten Kunstmuseen und Galerien zu. Die Sammlung Boros in Berlin hat sich gegen einen solchen Ort als Präsentationsfläche entschieden und zog in Räumlichkeiten mit einer bewegten Vergangenheit. Einem Gebäude, das sich vor der Kunst nicht zurücknimmt, das selbst eine Geschichte zu erzählen hat.   Der ehemalige Luftschutzbunker war während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten errichtet, später von der Roten Armee besetzt und zum Kriegsgefängnis umfunktioniert worden. Ab den 50er-Jahren lagerten hier Textilien und Südfrüchte, Anfang der 90er zog ein Hardcore-Techno-Club ein. 2003 kaufte der Wuppertaler Kunstsammler Christian Boros das Gebäude und ließ es über mehrere Jahre unter strengen Auflagen zu einer Galerie umbauen.  Nun sind hier - nach vorheriger Anmeldung - Werke von Künstlern wie Ai Weiwei, Cosima von Bonin, Olafur Eliasson, Thomas Ruff und Wolfgang Tillmans zu sehen. Die überaus interessanten Räumlichkeiten gibt es sozusagen gratis dazu.

ÜBERNACHTEN in Berlin:

No Hotel

Sie buchen sicher kein Hotel? Dann ist No Hotel das Richtige für Sie. Mit einem herkömmlichen Hotel verbindet diese Institution nur, dass Gäste aus aller Welt für einen kleinen Obulus hier übernachten können. Ansonsten ist es eher so, als hätte Ihre Berliner Freundin Ihnen die Bude überlassen, weil sie selbst gerade ausgeflogen ist. Hoffentlich nicht wörtlich. Denn Sie befinden sich im 21. Stockwerk eines original Plattenbaus aus dem Jahre 1967. Die Zeiten, in denen die Leute aus den Platten geflüchtet sind, sind vorbei: Heute ist es unter Studenten sogar wieder in, in eine Platte zu ziehen. Wie auch immer. Was Sie über die Architektur der DDR und ihre Auswirkungen wissen wollten, das erfahren Sie hier. Und die Nachbarn? Die reichen vom DDR-Überbleibsel älteren Semesters zu jungen Trendsettern, die den Wert eines Plattenbaus erkannt haben. Hoffentlich widerfährt Ihnen dasselbe! Was dabei helfen könnte? Ihre Berliner Freundin hat wirklich Geschmack und ihre Wohnung mit Designklassikern ausgestattet, die Ostalgiker-Herzen höher schlagen lassen!

Propeller Island

Dieses Hotel ist keine bloße Unterkunft, es ist ein Gesamtkunstwerk. Kein Wunder, hier ist auch ein kreativer Hausherr am Werke: Lars Stroschen ist Musiker und wollte mit zwei Gästezimmern in seiner Wohnung das nötige Kleingeld für Studio und neue Projekte lukrieren. Die Zimmer waren schnell so beliebt, dass Stroschen eine Pension kaufte und noch ein paar Räume mehr konzipierte. Propeller Island ist wahrscheinlich das kreativste Hotel der Stadt, superhipp und ultracool.   Suchen Sie sich Ihr Lieblingszimmer aus: Vielleicht ist es der Symbol-Raum, der voll von weißen Quadraten ist, auf die mit Schwarzem Pinselstrich reduzierte Symbole für eigentlich eh alles gemalt sind. Der Mirror Room ist komplett verspiegelt und nichts für Paranoide - man befindet sich nämlich in einem begehbaren Kaleidoskop und sieht sich selbst nicht nur mehrmals täglich, sondern auch täglich mehrmals. Die stylische Gruft ist etwas für den morbiden Geschmack: Sie schlafen in Särgen oder suchen sich einen Platz im darunterliegenden Labyrinth. Ziemlich verdreht ist das Upside-Down Zimmer, wo die Möbel von der Decke hängen - verkehrt natürlich. Zum Glück ist das ein Vierbettzimmer. Wie man die wohl benützt? Eine Nacht im Doppelzimmer gibt's ab 94 Euro.

Arte Luise

Arte Luise ist ein Kunsthotel, ein gemütliches noch dazu. Das klassizistische Gebäude, das aus 1825 stammt, hat die beiden (damals) jungen Besitzer dazu inspiriert, nach der Wende ein Hotel zu eröffnen, das dem Chelsea Hotel nachempfunden ist, und das war ja immerhin die Künstler- und Literatenbude schlechthin.   Auch in der kleinen Schwester namens Luise hält man den künstlerischen Anspruch hoch: Die Räume sind von kreativen Köpfen unterschiedlichster Herkunft gestaltet - aktuell unter anderem aus Köln, New York und den Meisterschülern der Berliner Hochschule der Künste. Zwei bis drei Jahre sollten die Zimmer so bleiben, dann werden die Farben und Formen neu gemischt.   Achtung: Zum Denken und Sinnieren könnte es in einigen Räumen ein wenig zu laut sein. Wer also nicht wie Bukowski tickt, der sollte sich nach einem ruhigen Zimmer erkundigen - ein paar davon gibt's. Eine Nacht im Doppelzimmer gibt's ab 79 Euro.

Flugplan (Auszug)

Flüge ab Berlin Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
TXL - VIE OS 272 09:25 - 10:45 01:20 320
TXL - VIE OS 274 06:30 - 07:55 01:25 320
TXL - VIE OS 276 18:45 - 20:05 01:20 320
TXL - VIE OS 292 14:05 - 15:30 01:25 320
Flüge nach Berlin Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
VIE - TXL OS 271 06:10 - 07:35 01:25 320
VIE - TXL OS 273 19:30 - 20:50 01:20 320
VIE - TXL OS 275 16:35 - 17:55 01:20 320
VIE - TXL OS 291 12:00 - 13:20 01:20 320